Schönheit und Tiefe der Stimmen

Foto: M.-L. Otten
Foto: M.-L. Otten

Station in Stolberg machte jetzt der Maxim Kowalew Kosakenchor unter der Leitung von Kirill Padolsky.

 

Trotz der kleinen Formation von nur sieben Stimmen hatte das Publikum den Eindruck, ein riesiger Chor stehe am Altar von St. Mariä Himmelfahrt. Die Herren spannten auf technisch brillantem Niveau einen großen Bogen zwischen der mit melancholischer Intensität vorgetragenen russisch-orthodoxen Sakralmusik in der ersten Hälfte des Konzertes und den russischen Volksweisen im zweiten Teil, in den tiefschwarze Bässe und glänzend hohe Stimmlagen abwechselten.

 

Immer wieder traten einzelne Sänger aus dem Chorkreis hervor, um Soli zum Besten zu geben. Aliaksandr Lushchyk (Tenor) und Evegenij Iakovlev (Bass) sind hier besonders zu nennen. Die kontrastreichen Stimmungsbilder machten die Schönheit und Tiefe der russisch-orthodoxen Musik erlebbar und kamen bei den rund sechzig Zuhörern an, die den Chor immer wieder mit Beifallsstürmen bedachten.

 

„Abendglocken“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und das Lied auf die Gesundheit „Auf viele Jahre“ wurden im Wechsel mit unbekannteren, aber dennoch wirkungsvollen Stücken dargeboten. Ein erwartungsvolles Raunen ging durchs Publikum bei der Ankündigung des „Ave Maria“ von Bach/Gounod.

 

Nach einer kurzen Pause erklangen mit Bajanbegleitung, die osteuropäische Form des Chromatischen Knopfakkordeons, ausschließlich melancholische Balladen und temperamentvolle Stücke aus dem russischen Volksliedergut. „Das Volk komponiert, die Komponisten arrangieren nur“, soll der russische Komponist Michail Glinka einmal gesagt haben, der die Charakteristika der russischen Volksmusik zur tragenden Komponente seiner Tonsprache erhob.

 

Hier bestachen die Künstler mit dem „Herrlichen Baikalsee“, dem „Stenka Rasin“, Kosakenmärschen und dem Wolgalied. Den Schluss bestimmte das klangvolle und mitreißende „Kalinka“, in dem die Herren sich noch einmal als überaus fein abgestimmtes, präzise intonierendes Vokalensemble zeigten. Für den lang anhaltenden Beifall bedankten sie sich mit zwei Zugaben.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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