Routiniert bei HSG Marienheide gesiegt

Der SV Stolberg wird seiner Favoritenrolle in der Handball-Landesliga gerecht. Am Ende gewinnt der Gast das Spiel deutlich 37:18.

Foto: Verein
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Der Stolberger SV gewinnt das erste Spiel des Jahres 2018 in der Handball-Landesliga bei der HSG Marienheide/Müllenbach deutlich mit 37:18 (16:8) .

 

Zum vorletzten Spiel der Hinrunde, das auch gleichzeitig den Auftakt für drei Auswärtspartien in Folge darstellte, musste der SSV die weiteste Fahrt der Saison nach Marienheide antreten. Der Gastgeber, der mit erst vier Punkten stark abstiegsgefährdet auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert, konnte bei dieser Begegnung nach langer Zeit erstmals bis auf einen Spieler komplett auflaufen.

 

Dies war für die mit neun Feldspielern angereisten Gäste neben dem harzfreien Spielgerät Warnung genug, diesen Gegner gewohnt ernst zu nehmen. Wie das Spiel aus Sicht der Gastgeber ablaufen sollte, wurde bereits nach sechs Minuten deutlich, in denen Marienheide fast fünf Minuten in Ballbesitz war und mit sehr langen Angriffen die Abwehr der Gäste „einschläfern“ wollte und auf Nachlässigkeiten wartete.

 

„Der erste Angriff dauerte 101 Sekunden. Das war so nicht mehr akzeptabel. Ich hätte mir deutlich früher das passive Zeichen der Schiedsrichter gewünscht, die sonst eine sehr solide Leistung in einem fairen Spiel mit insgesamt drei Zeitstrafen gezeigt haben, wobei wir erst in der 56. Minute eine bekommen. Beim 4:2 nach zehn Minuten habe ich dann die Abwehr umgestellt und Marienheide unter Druck gesetzt“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach.

 

Mit einem nun sehr weit vorne im Raum verteidigenden Joshua Frauenrath, zwei wechselweise offensiv agierenden Halbverteidigern und der Außenpresse auf beiden Seiten geriet der Gastgeber bei der Spielgestaltung immer mehr in Schwierigkeiten.

 

Dies führte zu einer 16:8-Führung zur Pause, wobei die Chancenauswertung noch zu wünschen ließ. In der zweiten Halbzeit setzte sich der Spielverlauf in identischer Weise fort. Während Marienheide immer ratloser wurde und fünfmal den Torhüter wechselte, spulte der SSV routiniert sein Pensum herunter, ohne dabei wirklich gefordert zu werden. So wuchs der Vorsprung mit wechselndem Personal kontinuierlich bis zum Ende auf 37:18 an. „Marienheide war in der Spieleröffnung gegen diese Art Abwehr überfordert und hat bei Druck auf den Ballführer bei gleichzeitigem Zustellen möglicher Anspielstationen viele Fehler produziert, die wir gar nicht alle genutzt haben“, so SSV-Trainer Schellenbach.

 

„Nur Lutz Lichtinghagen konnte sich gelegentlich im 1:1 durchsetzen. Auch gegen unser Positionsspiel war die Abwehr vor allem taktisch unsicher. So haben wir mit einer Auslösehandlung mit kleinen Varianten sieben Tore in Folge erzielen können.“

 

Insgesamt sei das für den Gastgeber alles viel zu schnell gegangen, wobei man anmerken müsse, dass einige Akteure erst kurz im Training seien und wahrscheinlich noch Zeit benötigten.

 

Schellenbach: „Bei mir haben mir Simon Müller und Holger Dahmen gut gefallen, die immer besser werden“, resümiert der Trainer. Grundsätzlich war man nach Spielschluss jedoch sehr zufrieden, da man den Trend der bisherigen Saison auch ins neue Jahr mitnehmen konnte.

 

Und nun will das Team das nächste Auswärtsspiel im ebenfalls harzfreien Niederpleis (20. Januar, 19.30 Uhr) mit derselben positiven Einstellung angehen. Die Torschützen gegen Marienheide waren: Frauenrath, Kai: 7, Frauenrath, Joshua: 8, Müller: 4, Dahmen: 1, Schlotterhose: 4. Von der Stein: 3, Kilburg: 6(4), Kleinhöfer: 4.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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