Erst der neue Stahlschrank stoppt die Einbrecher

O 2 -Shop im Burg-Center erneut das Ziel der Täter. Enormer Sachschaden, fast keine Beute. Kritik am Sicherheitsdienst.

Foto: (rk)
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Roswitha Keller ist entsetzt. Jahr für Jahr ist ihr O2-Shop im Burg-Center das Ziel von Einbrechern. „Und immer kommt der private Sicherheitsdienst des Centers zu spät oder ist mal wieder nicht da“, ärgert sich die Geschäftsfrau einmal mehr.

 

Denn in der Nacht zu diesem Montag spielte sich gegen 2.26 Uhr der Einbruch nach dem gleichen Strickmuster ab, wie in der Nacht zum 20. März letzten Jahres gegen 2.10 Uhr. Es ist die Seitenscheibe des Shops am Durchgang zum Parkplatz, die mit brachialer Gewalt aufgehebelt worden ist. „Mit Tritten, Schlägen und Hebelkraft wurde die Scheibe aus ihrer Verankerung gebracht“, bestätigte Polizeisprecherin Petra Wienen. „Es waren vier Täter“, sagt Roswitha Keller. Das Überwachungsvideo spricht Bände – von einem geübten Vorgehen. „Die Täter kannten sich genau aus“, so Keller. Demnach standen zwei Schmiere, während zwei Kompagnons sich durch den schmalen Spalt in den Laden drängten und sich zielsicher in Richtung Lager aufmachten. Zwei Türen mussten überwunden werden, aber dann kam für die Einbrecher die große Überraschung: Die Mobilfunkgeräte lagern mittlerweile in einem Stahlschrank. Den hatte Keller als Konsequenz des Einbruchs im vergangenen Jahr angeschafft, als die Handys noch in simplen Regalen gelagert wurden. „Damals brauchten sie die nur in die Tasche zu packen“, so Keller weiter. Jetzt aber trafen die Täter den Stahlschrank an. „Darauf waren sie wohl nicht vorbereitet“, meint die Geschäftsfrau.

 

Jedenfalls fehlte den Einbrechern die Zeit, den Schrank aufzubrechen. Vermutlich wurden sie durch die Kompagnons vor der eintreffenden Polizei gewarnt, bei der die Alarmmeldung auflief. Auf ihrer Flucht steckten sie noch ein Handy ein, das im Laden lag. Dann verliert sich ihre Spur. Die Kripo ermittelt. Für Roswitha Keller ist die Tat ein Déjà-vu. „Ich betreibe seit 2009 den Shop im Burg-Center“, bilanziert die Geschäftsfrau. „In jedem Jahr ist mindestens einmal eingebrochen worden“. Und stets sei der Sicherheitsdienst just zu dem Zeitpunkt abwesend gewesen, bemängelt Keller.

 

Erst am Morgen des 6. Januar war der nahe gelegene Kiosk am Willy-Brandt-Platz von zwei Tätern unter Vorhalt einer Schusswaffe überfallen worden. Bargeld und Zigaretten wurden erbeutet. Die Täter sind weiterhin auf der Flucht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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