In eine andere Zeit versetzt

Zum Neujahrskonzert als inoffizieller Auftakt von „Stolberg goes History“ finden zahlreiche Besucher den Weg in Museum Zinkhütter Hof. In traditionellen Kostümen für besondere Atmosphäre gesorgt.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

Bereits die Begrüßung an der Eingangstür des Zinkhütter Hofs versetzte die Besucher des Neujahrskonzerts am vergangenen Sonntag in eine andere Zeit: Freundlich lächelnde Kupfermeister, Mägde mit Holzkörben und natürlich der Vogelsänger ließen erahnen, dass das Neujahrskonzert gleichzeitig den inoffiziellen Auftakt von „Stolberg goes History“ darstellt.

 

„Ich bin heute der Vorgänger von Herrn Grüttemeier“, erzählte Marcel Künstler, Gründer der Stolberger Show- und Parodiegruppe City Starlights, lachend. In traditionellen Kostümen sorgten die City Starlights zusammen mit den Stolberger Burgrittern als „Special Guests“ des Neujahrskonzerts passend zum 900-jährigen Bestehen der Kupferstadt für eine mittelalterliche Atmosphäre.

 

Währenddessen boten der Städtische Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg und der Männergesangverein (MGV) der Siedlergemeinschaft Stolberg-Donnerberg zu der visuellen Darbietung ein passendes musikalisches Programm. Den Anfang machte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und läutete mit Henry Purcells „Trumpet Voluntary“ die Neujahrsmatinee ein. Hierbei ließen der Großteil des von Karl Schäfer geleiteten Musikzugs auf der Bühne virtuos Töne erklingen, während ein Solo-Trompeter auf der Empore dafür sorgte, dass die leidenschaftlich gespielten Instrumente in jede Ecke des Zinkhütter Hofs vordrangen.

 

Beschwingt ging es mit der von Richard Wagner im Jahre 1843 komponierten „Festmusik“ weiter, die dem Publikum näherbrachte, wie ein feierliches Musikstück klingt, das von einem Herrscher oder Adligen in Auftrag gegeben wurde.

 

Nach der neuzeitlichen „Cantata Jubilata“ aus dem Jahre 1969 von Hans Hartwig endete der Auftritt des Musikzuges unter anderem mit dem „Ungarischen Tanz Nummer 5“ von Johannes Brahms, der insgesamt 21 Tänze komponierte.

 

Vom Pianisten des Musikzugs begleitet, übernahm alsdann der MGV das Programm und trug Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart vor, der auf acht Kilometern Notenpapier insgesamt 626 Kompositionen anfertigte.

 

Mit der Kantate „Dir, Seele des Weltalls“ aus dem Jahre 1785 und der Komposition „Lasst uns mit geschlungenen Händen“ ließen die singenden Siedler gefühlvolle Töne erklingen.

 

Zur Pause läuteten die ausdrucksstarken Stimmen schließlich mit „O Isis und Osiris“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ ein. Unterhaltungsmusik aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert eröffnete den zweiten Teil des Neujahrskonzerts: Ob mit Jacob Gades Tango „Jalousie“ aus dem Jahre 1925 oder mit dem Marschlied „Ein Freund ein guter Freund“ aus dem Film „Die drei von der Tankstelle“ von 1930 und der Feder von Werner Richard Heymann – der Musikzug begeisterte das Publikum mit seinem Können und seiner Spielfreude. Begeisterung lösten auch die finalen Lieder aus: Bei alten Stolberger Melodien regte der MGV das Publikum zum Mitsingen von beliebten Evergreens „Bin ein alter Orgelsmann“, „Stolberger Platt“ sowie „Die Vogelsänger“ an.

 

Zum Abschluss schickten der Musikzug und die Sänger vom Donnerberg mit dem Hammerschmied-Lied als Zugabe die mitgerissenen Zuhörer nach Hause. „Uns ist es einfach wichtig, Stolberg komplett mitzunehmen. Und deshalb findet hier ein Konzert mit vereinten Stolberger Kräften statt“, betonte Veranstalter Max Krieger und Musikzugführer Karl Schäfer ergänzte: „Wir haben uns dagegen entschieden, in historischen Feuerwehruniformen aufzutreten und hierfür lieber die Stolberger Burgritter und City Starlights eingeladen.“

 

Zusammen mit den Special Guests sorgten die Musikgruppen somit mit ihrem Konzert für einen gelungenen Auftakt von „Stolberg goes History.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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