Die EWV stärkt ihr Wärmegeschäft

Stolberger Energieversorger übernimmt Würselener Gesellschaft.

Die Energie- und Wasserversorgung GmbH (EWV) mit Sitz in Stolberg möchte die Wärmeversorgung Würselen GmbH (WVW) vollständig übernehmen. Dazu holt der regional ausgerichtete Energieversorger, der aktuell 49 Prozent der Anteile hält, derzeit die Zustimmung seiner kommunalen Anteilseigner ein. Rund 710 000 Euro sollen in die Übernahme investiert werden.

 

Die WVW versorgt öffentliche Einrichtungen sowie Privat- und Geschäftskunden in der Region mit Wärme. Neben der EWV sind die Stadt Würselen mit zwei sowie die Enwor in Kohlscheid mit 49 Prozent weitere Anteilseigner. Zum Bilanzstichtag Ende 2016 wurden 51 Kunden im Rahmen des Contractings mit Wärme beliefert, wobei die meisten Anlagen durch die EWV projektiert worden waren. Zudem ist das Unternehmen mit Photovoltaikanlagen auf einer Grundschule und einer Sporthalle bei der regenerativen Stromversorgung aktiv.

 

Ein weiterer Ausbau der Aktivitäten sei derzeit nicht absehbar, erklärte die EWV auf Anfrage; die Mitgesellschafter hätten die WVW auflösen wollen. Nach intensiven Verhandlungen einigten sich die Partner auf eine Übernahme durch die Stolberger, die dadurch ihr Wärmegeschäft stärken können und ohnehin die Betriebsführung der WVW besorgen.

 

Für die unter Vorbehalt der Gremienzustimmung stehende Übernahme zum 1. Januar diesen Jahres hatte eine Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft eine Bewertung der WVW, die eine Kapitalrücklage von einer Million Euro gebildet hat, durchgeführt. Die liquiden Mittel Ende vergangenen Jahres rangierten bei rund 880 000 Euro. Für das Geschäftsjahr 2018 wird ein Ergebnis von 62 000 Euro vor Steuer erwartet, ein Plus von 55 Prozent zum Vorjahr. Für ihren 49-prozentigen Anteil soll die Enwor gut 682 000 Euro und Würselen für seine zwei Prozent 27 850 Euro erhalten. Der Stolberger Rat berät am 23. Januar über sein Plazet.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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