„Politikus van de angere Färv“ regiert Narren

„Roter Patrick“ (Haas) inthronisiert. Fraktionschef, Judo-Bundesliga und Karnevalsprinz in Stadt der Baustellen. Großer Meister ein Mattenschmeißer.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Stadt Stolberg hat eiunen neuen Karnevalsprinzen. Patrick Haas wurde am Wochenende im Rittersaal der Burg feierlich prollamiert. Die von Protocolarius, Oberehrenhut, Vizepräsident der Ersten Großen und Ex-Prinz Holger „Holli“ Schulz verfasste Proklamationsurkunde hat folgenden Wortlaut:

 

„Im Namen der Freunde des Brauchtums Stolberger Karneval wird folgendes verkündet und beurkundet: Es geschah zu der Zeit, als man im Jahr Anno 2017 die Baustellen in der Kupferstadt um ein paar „wenige“ erweiterte, zugleich aber auch – als sogenanntes Ablenkungsmanöver – viele fertiggestellte Bauprojekte feierlich eröffnete. So lief an manchem schönen Frühlingstag die Stolberger Politik-Prominenz, angeführt vom großem Tim, flankiert von seinen beiden Beigeordneten Tobias und Robert, der zweiten Bürgermeisterin Karina und dem hier später noch zu erwähnenden „roten Patrick“ von einer Eröffnung zur Nächsten.

 

Der neugestaltete und wieder mit Wasser gefüllte Bastinsweiher wurde mit einer Brücke versehen, welche auf der A1 ihresgleichen sucht. Wenig später im Jahr startet „Stolberg goes Österreich“ und wird zum Publikumsrenner. Die Stolberger kennen sich mit großen Höhen und tiefen Tälern eben bestens aus.

 

Im Herbst gab es Ablenkung durch die Bundestagswahl, bei der ein Mann mit großem „Allerweltsnamen“ – nicht zu verwechseln mit … na ja mit wem auch immer – ins Rampenlicht katapultiert wurde. O.k. N – nicht überall, wo 100 Prozent drauf steht, kommen auch 100 Prozent raus. Aber auch die „Anderen“ haben ihr Fett weg gekriegt. Mutti kann eben nicht alles richten.

 

Da verhielt es sich doch in unserem schönen Stolberg ganz anders: Zu dieser Zeit nämlich , als das „Ketsch“, wohl endgültig in den Tiefen des Vichtbaches versiegt zu sein schien und die legendären „Karamba Männcher“ ein ganzes Jahr auf Abschiedstournee durch Stolbergs Kneipen gezogen sind, ja zu dieser Zeit begab es sich, dass ein junger, dynamischer und ehrenwerter Stolberger Bürger, im Amt des stellvertretenden Bürgermeisters stehend, zuerst im Juni Anno 2017 auszog, um den Fraktionsvorsitz zu übernehmen, dann mal eben mit seiner Judo-Mannschaft in die Erste Bundesliga aufsteigt und, um das Jahr zu krönen, entschließt er sich, Tollität seiner Heimatstadt Stolberg zu werden.

 

Dies hörten die Karnevalisten nur zu gerne, brauchten sie so doch keine langen Bewerbungsgespräche mehr zu führen. Sie mussten nur noch in der Vita des Lehrers für Biologie und Chemie forschen und fanden dank schnellstem Internet (danke Tim) alles im World-Wide-Web.

 

So kann man über den „roten Patrick“ bei Facebook folgendes, für Karnevalisten nicht uninteressantes, lesen: Hobbys : Judo, Sport und Politik !!!!

 

Politik als Hobby zu deklarieren, grenzt für einen Kommunalpolitiker an einen karnevalistischen Paukenschlag. Wegen dieser und anderer herausragender Fähigkeiten wird nun selbiger „roter Patrick“ von heute an das närrische Völkchen der Kupferstädter regieren und in die historia karnevalis stolbergiensis eingehen als Patrick I. Shihan (großer Meister) van de Enkerei, de Mattenschmeißer, de Schüll en Politikus van de angere Färv. Dies sei hiermit kundgetan und beurkundet: Urbs stolbergiensis, 05. Januarius anno domini 2018.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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