Patrick I. entfacht ein jeckes Feuerwerk

Der neue Prinz reißt mit seinem Hofstaat die Narren mit. „Hey yo, kumm los jonn“: Furiose Show, Inthronisierung und Party danach.

Die Tage des Stolberger SPD-Chefs und des ehrbaren Bürgers Patrick Haas sind gezählt – es lebe der Stolberger Karnevalsprinz Patrick I., der jetzt in der Burg proklamiert wurde.

 

Und kaum war die feierliche Inthronisierung abgeschlossen und die Tollität in Amt und Würden, begeisterten Patrick I. und sein großer, bestens aufgelegter Hofstaat die Gäste in der Burg-Galerie mit einer furiosen Show. Schon mit dem schwungvollen Prinzenlied „Hey yo, kumm loss jonn“ aus der Feder von Michael Bartz heizte Patrick I. dem Publikum gehörig ein, doch Tollität und Hofstaat zündeten noch ein weiteres karnevalistisches Feuerwerk der guten Laune.

 

Mit einem energiegeladenen Medley rissen sie die Jecken von den Stühlen, und spätestens, als sie die großartige Show beim anschließenden Proklamationsball im Rittersaal wiederholten, war klar, dass die Mannen ihr selbst gestecktes Ziel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erreichen werden. Dieses Ziel lautet: „Die Säle sollen toben.“ Dem mitreißenden Spektakel vorausgegangen war die traditionell würdig gestaltete Prinzenproklamation, die der Erste-Große-Präsident, Michael Bartz, souverän und in natürlicher Art moderiert hat.

 

An ihm war es auch, als erster dem scheidenden Prinzen Axel I. (Wirthmüller) herzlich zu danken. „Dir haben die Narren zu Füßen gelegen“, sagte Bartz, und später sollten weitere Redner sich dem ausgiebigen Lob für die Ex-Tollität anschließen. Axel I. selbst dankte seinem Hofstaat, der Prinzengarde, seiner Familie und allen Stolberger Jecken für die Unterstützung. „Ihr habt mir eine unvergessliche Zeit bereitet“, betonte er und bedankte sich besonders bei seinen Prinzenführern, die auch zu später beziehungsweise früher Stunde oftmals „pragmatische Lösungen“ gefunden hätten.

 

Nachdem der „kölsche Tenor“ Tino Selbach das Publikum mit einer ansprechenden Mischung aus alten Karnevalsliedern und modernen Klängen glänzend unterhalten hatte, stattete Prinzenvater Axel I. den neuen närrischen Regenten mit der Prinzenmütze als Zeichen der Würde aus. Bürgermeister Tim Grüttemeier überreichte Patrick I. bereitwillig das Zepter als Zeichen der Macht, meinte aber: „Den Stadtschlüssel bekommst du am Fettdonnerstag nicht kampflos.“

 

Zwar sei Patrick I. als SPD-Fraktionsvorsitzender der erste Prinz, der schon einen Schlüssel zum Rathaus habe, aber „deswegen werden wir uns etwas besonderes einfallen lassen“.

 

Die Federn als Zeichen der Ehre steckte Bartz dem neuen Prinzen an, und bevor Protocolarius Holger Schulz die amüsante Proklamationsurkunde verlas (genauer Wortlaut auf Seite 22), ließ er nicht unerwähnt, dass Patrick I. der fünfte Prinz in Folge aus Büsbach ist. „Das macht mich als Bareschesser stolz“, sagte Schulz und fügte hinzu: „Nicht, dass Büsbach sich vor dem sechsten Prinzen drücken will, aber die anderen Stadtteile könnten langsam mal nachziehen.“ Josef Behlau, Präsident des Stolberger Karnevalskomitees, sicherte Patrick I. die volle Unterstützung der Komitee-Gesellschaften zu und warnte den Bürgermeister: „Tim, dir sollte Angst und Bange werden, denn wir hatten schon einmal einen Prinzen, der dann Bürgermeister wurde. Nicht wahr, lieber Bronco.“

 

Auch eine lustige Spitze gegen den Eschweiler Karneval konnte Behlau sich nicht verkneifen. Die konterte Norbert Weiland, Präsident des Eschweiler Karnevalskomitees, ebenso witzig: „Lieber Patrick, feier mit vielen Freunden, feier mit allen Jecken aus Stolberg und aus anderen Städten, nur von Jupp Behlau halte dich fern“, sagte Weiland. Zumindest den ersten Teil dieses „Ratschlags“ griff Patrick I. in seinen ersten Worten an das Narrenvolk gerne auf und bezog sich auf die Kürze der Session: „Wir haben nur 40 Tage bis Aschermittwoch. Deshalb wollen wir doppelt so schnell und doppelt so viel feiern.“

 

Daran, dass in der fünften Jahreszeit Parteigrenzen außer Kraft sind, ließ der Prinz keinen Zweifel, sondern hob hervor: „Wir alle zusammen sind Stolberg. Wir alle zusammen wollen Karneval feiern.“ Dann gab es kein Halten mehr, denn Patrick I. rief seinen Hofstaat zu sich. Passend zum 900-jährigen Bestehen der Kupferstadt gekleidet, scharten sich die 16 gut gelaunten Herren um den Prinzen und ließen zuerst die Burg-Galerie toben, dann den Rittersaal, und man muss kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass noch zahlreiche Säle folgen werden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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