Die Stadt investiert weiterhin in Elektromobilität

100 000 Euro für Ladeinfrastruktur in den Haushalt eingestellt. „Strom-Tankstellen“ in der City und auch in Stadtteilen.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Tankstellen gibt es mehrere in Stolberg – zumindest für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Doch in diesem Jahr will die Verwaltung auch die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausbauen. „Es sind 100 000 Euro in den kommunalen Haushalt eingestellt, um Ladestationen zu errichten“, sagt Bürgermeister Tim Grüttemeier.

 

Der Technische Beigeordnete Tobias Röhm erläutert, dass zum Beispiel am Hauptbahnhof vier Module eingerichtet werden sollen, an denen beim Aufladen den ganzen Tag lang kostenlos geparkt werden kann. „Im Innenstadtbereich hingegen denken wir an eine Parkscheibenregelung, mit der tagsüber zwei Stunden geladen und kostenfrei geparkt werden kann, um der Fluktuation gerecht zu werden“, beschreibt Röhm.

 

Am Willy-Brandt-Platz gibt es schon länger die Ladestation der EWV, und an Kaiserplatz und Mühlener Bahnhof könnten weitere „Elektro-Tankstellen“ in der City installiert werden. Und damit nicht genug. Auch die Stadtteile würden als mögliche Standorte für Ladestationen geprüft werden – etwa Büsbach Markt sei im Gespräch.

 

Wie viele Elektro-Ladestationen wo genau für die im Haushalt eingestellten 100 000 Euro entstehen werden, hänge von mehreren Faktoren ab, erklärt der städtische Klimaschutzmanager: „Wir prüfen intensiv mögliche Fördergeld-Szenarien, und die Kosten für die Ladestationen variieren stark, weil sie abhängig von den den verschiedenen Modellen sind und auch von den Installationskosten je nach ausgewähltem Standort“, sagt Georg Trocha.

 

Wichtig sei die Investition in die Ladeinfrastruktur allemal, betont Manfred Schröder, Geschäftsführer der Energie- und Wasser-Versorgung GmbH EWV: „Elektromobilität ist der Schlüssel zur klimafreundlichen Umgestaltung der Fortbewegung. Werden die Batterien mit Strom aus erneuerbarer Energie geladen, fährt man praktisch ohne Schadstoffausstoß.“ Georg Trocha freut sich über die Unterstützung, und bringt noch ein weiteres Argument ins Spiel: „Fahrzeuge können mit ihren Batterien in Zukunft viele dezentrale Energiespeicher sein, so dass die Elektromobilität eine wichtige positive Rolle in der Energiewirtschaft einnehmen kann.“

 

In den Innenstädten würden viele Bewohner nicht über Garagen oder eigene Stellplätze mit Stromanschluss verfügen. „Deshalb wollen wir Möglichkeiten schaffen, Fahrzeuge über Nacht aufladen zu können. Tagsüber zwei Stunden laden und parken zu können, wird zudem künftig wichtig sein, um Kunden und Gäste an die Innenstadt zu binden“, meint der Klimaschutzmanager.

 

Dass Elektromobilität „alltagstauglich und mit Spaßfaktor“ sein kann, haben der Bürgermeister und der Technische Beigeordnete übrigens im Selbsttest erfahren: Grüttemeier und Röhm haben ein Wochenende lang einen BMW i3 aus dem EWV-Fuhrpark gefahren – und waren nach eigenem Bekunden begeistert. „In puncto Reichweite, Komfort und Raumangebot haben die Elektrofahrzeuge sich gut entwickelt“, resümiert Grüttemeier, und Röhm überlegt derzeit, auch auf E-Mobilität zu setzen, wenn neue Fahrzeuge für Ordnungs- oder Betriebsamt angeschafft werden müssten. „Für den städtischen Hausmeister-Pool wird schon eins angeschafft.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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Telefax: 0241 / 470 71 77
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