„Burglind“ hält die Feuerwehr auf Trab

Nachdem das Sturmtief über Stolberg zog, hatten die Einsatzkräfte allerhand zu tun. Alle Löschgruppen waren im Einsatz.

Foto: Feuerwehr Stolberg
Foto: Feuerwehr Stolberg

Umgestürzte Bäume, gesperrte Straßen, umherfliegende Mülltonnen und abgerissene Plakate: Sturmtief „Burglind“ machte gestern auch vor Stolberg nicht Halt und hielt die Feuerwehr damit mächtig auf Trab. Zwischen 5.26 Uhr und dem frühen Nachmittag arbeiteten die Einsatzkräfte insgesamt 80 Einsatzstellen ab – verletzt wurde jedoch niemand. Ein Hauptgrund für die Vielzahl der Einsätze: umgestürzte Bäume. Die sorgten unter anderem auch dafür, dass einige Straßen in Stolberg gestern gesperrt wurden. Darunter die Jägerhausstraße zwischen Zweifall und Raffelsbrand, die Straße Finsterau zwischen Zweifall und Mulartshütte, der Schloßberg in Münsterbusch, die Duffenter Straße zwischen Donnerberg und Eschweiler sowie die Brikengangstraße zwischen der Höhenstraße und der Albert-Schweitzer-Straße.

 

Die Bäume blockierten jedoch nicht nur den Verkehr, sondern landeten auch auf Häusern oder Garagen. Auch ein Sattelschlepper war betroffen und wurde von einem großen Ast durchbohrt. Besonders hart traf es auch den Waldbereich an der Duffenter Straße in Richtung Bohler Heide. Dort wurden insgesamt 30 Bäume entwurzelt. Grund dafür war eine Windhose.

 

Doch nicht nur umgefallene Bäume ließen die Einsatzkräfte vorerst nicht zur Ruhe kommen, sondern auch Dächer wurden vom Sturm abgedeckt. So wie beispielsweise in der Stettiner Straße. Dort mussten die Stolberger Feuerwehrleute ein komplettes Dach abdecken.

 

Die Einsätze waren über das gesamte Stolberger Stadtgebiet verteilt. Die Schwerpunkte lagen allerdings im Innenstadtbereich und in Zweifall, wie Feuerwehr-Sprecher Michael Konrads gestern mitteilte. Für den Grundschutz im Stadtgebiet sorgten die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache, die verschiedenen Einsatzstellen wurden von den einzelnen Löschzügen strukturell abgearbeitet. Für die Aufräumarbeiten hatte die Stolberger Feuerwehr den sogenannten Vollalarm ausgelöst. Das bedeutet, dass alle Löschgruppen im Einsatz waren – insgesamt rund 100 Einsatzkräfte. Bereits am Abend zuvor hatte man sich materiell auf den Sturm vorbereitet und Werkzeuge wie beispielsweise Kettensägen auf ihre Tauglichkeit geprüft.

 

Gegen Nachmittag entspannte sich die Lage. Seitdem sind die einzelnen Löschgruppen zu verschiedenen Zeiten in Bereitschaft, damit weiterhin alle einlaufenden Einsätze abgearbeitet werden können.

 

Auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier schaute gestern Vormittag in der Einsatzzentrale an der Kesselschmiede vorbei und tauschte sich mit Wehrleiter Andreas Dovern, der Behördenleitung, dem Ordnungsamt, dem Technischen Betriebsamt, dem THW und der Polizei über die aktuelle Einsatzlage aus.

 

Am Nachmittag waren Kehrmaschinen des Technischen Betriebsamts im Einsatz, die die Straßen in der Stolberger Innenstadt säuberten. Feuerwehr und THW kümmerten sich indes um einen Teil der Straße Finsterau und versorgten die Anwohner dort mit Strom. Dieser war ausgefallen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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