20 Müllsäcke mit Böllerresten befüllt

Die Ahmadiyya Jugendorganisation organisierte erneut an Neujahr eine Putzaktion in Stolberg.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Das neue Jahr startete die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation bundesweit mit einer Putzaktion. In Stolberg beteiligten sich daran 15 Jugendliche und Erwachsene. Sie befreiten unter der Leitung von Arsalan Tahir die Salmstraße und ihre Nebenstraßen von den Überresten des Silvesterfeuerwerkes.

 

Ausgerüstet war die ehrenamtliche Putzkolonne, die sich dem bürgerschaftlichen Engagement verpflichtet fühlt, mit Schubkarren, Besen, Schaufeln, Greifzangen, Handschuhen, Warnwesten und Müllsäcken, die das Technische Betriebsamt der Stadt gestellt hatte. Die Utensilien waren erforderlich, um Glasscherben, leere Flaschen, Silvesterraketen, Böller sowie ausgebrannte Knall- und Leuchtbatterien von den Straße zu fegen. Recht mühsam gestaltete sich laut Tahir das Entfernen der Knall- und Leuchtbatterien. Regen hatte die Verpackungen aufgeweicht und zu einer schwer zu entfernenden brauen Masse gemacht. Insgesamt 20 prall gefüllte Müllsäcke beförderten die Jugendlichen in einen bereit gestellten Kleintransporter. Begonnen hatte der Tag für die 15 Moslems im Alter von sieben bis 63 Jahren mit einem Gebet im zentralen Gebetsraum an der Bierweiderstraße. Anschließend stärkte man sich für die bevorstehende Putzaktion mit einem gemeinsamen Frühstück. Die Stolberger Jugendgruppe gehört zur 1990 gegründeten und 50 Mitglieder umfassenden Kupferstädter Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde. Geleitet wird die Gemeinde, deren Mitglieder überwiegend pakistanischer Herkunft sind, von dem 53-jährigen Mohamad Tahir, der mit Unterbrechungen das Vorsitzendenamt seit 1993 bekleidet. Die Ahmadiyya-Muslim-Jamaat-Organisation wurde 1889 in Qadian (Indien) als Reformgemeinde im Islam gegründet. Seither setzt sie sich für Frieden, Toleranz, die Wahrung der Menschenrechte und eine Trennung von Politik und Religion ein. In Deutschland haben die Ahmadiyya-Moslems rund 40000 Mitglieder. Sie sind als erste islamische Gemeinde eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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