Vorbereitet und sicher in das neue Jahr

Damit der Start gelingt, gibt es von der Feuerwehr Tipps zum richtigen Umgang mit dem Feuerwerk. Im Ernstfall den Notruf wählen.

Foto: Arno Burgi/dpa
Foto: Arno Burgi/dpa

Morgen ist es soweit: Der Jahreswechsel steht an. Natürlich dürfen Feuerwerkskörper da nicht fehlen. Doch so schön das bunte Lichterspektakel in der Silvesternacht ist, es birgt auch Gefahren. Das wissen auch die Einsatzkräfte der Stolberger Feuerwehr. „In der Silvesternacht ist es immer sehr unruhig“, sagt Feuerwehr-Sprecher Michael Konrads.

 

Aus diesem Grund habe man auch das Wachpersonal auf der Wache aufgestockt. Zwar habe es in Stolberg in den vergangenen Jahren eher kleinere Einsätze gegeben, dass es aber auch ganz anders zugehen kann, zeigt ein Rückblick auf den Beginn des Jahres 2014. Kleinere Flächenbrände, ein Dachstuhlbrand, der durch eine Feuerwerksrakete verursacht wurde und ein Pkw-Brand hielten die Einsatzkräfte in dieser Nacht mächtig auf Trab, erinnert sich Konrads. Ende dieses Jahres steuert die Stolberger Feuerwehr auf ihren 7000. Einsatz zu.

 

Damit der Start ins neue Jahr gelingt, gibt die Stolberger Feuerwehr in den Sozialen Netzwerken momentan Tipps für ein sicheres Silvester. Wichtig ist, dass die Herkunft des Feuerwerks bekannt ist. Man sollte beispielsweise darauf achten, dass die Feuerwerkskörper nach DIN hergestellt wurden. Außerdem müssen sie von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen sein. Die Bundesanstalt teilt Feuerwerkskörper grundsätzlich in zwei Klassen ein. Sobald sie nämlich mit der Klasse „PII“ gekennzeichnet sind, dürfen sie ausschließlich an Silvester und auch nur von Personen über 18 Jahren gezündet werden.

 

Zudem sollte man unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller beachten. Schließlich ist das Zünden in geschlossenen Räumen verboten. Auch das Abbrennen von Böllern in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Sonstige Einschränkungen gebe es in Stolberg nicht, sagt Konrads. In anderen Kommunen der Städteregion ist das etwas anders. In Monschau darf beispielsweise keine Pyrotechnik in der Altstadt abgefeuert werden.

 

Beim Anzünden sollte man genügend Sicherheitsabstand halten, auf Menschen und Tiere sollte natürlich nicht gezielt werden und auch Blindgänger sollten nicht aufgehoben werden. Die Feuerwehr warnt außerdem davor, Feuerwerkskörper selbst herzustellen. Bei dem Feuerwerksspektakel sollte man allerdings nicht vergessen, dass auch die sogenannte Abbrennzeit eingehalten werden muss. Diese beginnt am 31. Dezember um 18 Uhr und endet am 1. Januar um 1 Uhr. Wer sich daran nicht hält, muss mit saftigen Strafen rechnen (siehe Infobox).

 

Sollte trotz Sicherheitsvorkehrungen ein Brand entstehen, ist es wichtig, sofort über ☏ 112 die Feuerwehr zu informieren. „Wenn etwas ist, sollte man nicht zögern, den Rettungsdienst zu rufen. Ein Alarm in guter Absicht kostet auch nichts“, sagt Konrads. Gemeldet werden sollte, wo sich das Feuer befindet, was brennt, ob es Verletzte gibt und natürlich sollte man am Telefon seinen Namen angeben. Löschversuche sollten nur unternommen werden, wenn dabei niemand verletzt werden kann. Wichtig sei zudem, dass alle Personen das Gebäude verlassen.

 

„Wenn man alles so macht, wie es sein sollte, dann dürfte auch nicht viel passieren“, sagt Michael Konrads.

 

Feuerwerk: Bei Verstößen drohen saftige Bußgelder

  • Wer ein Feuerwerk ohne Genehmigung an anderen Tagen außer vom 31. Dezember bis 1. Januar zündet, muss mit einer saftigen Strafe rechnen. Diese kann bis zu 10 000 Euro betragen.
  • Werden die vorgeschriebenen Zeiten an Silvester und Neujahr nicht eingehalten, kann auch dies kosten. Die Strafen dafür liegen zwischen
  • 50 und 510 Euro.
  • Das Zünden von nicht zertifizierten Knallern kann mit einer Geldstrafe bis zu 50 000 Euro oder auch einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden.
  • Wer Personen mit seinem Feuerwerk gefährdet, muss ebenfalls mit Konsequenzen rechnen. Das kann eine individuelle Geldstrafe, aber auch eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren sein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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