Als Tabellenführer in die Pause

Die 1. Herren-Mannschaft des Handball-Landesligisten Stolberger SV hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Auch in der gegen Fortuna Köln gibt es mit einem 38:28 einen deutlichen Sieg .

Foto: S. Böhmer
Foto: S. Böhmer

Die 1. Herren-Mannschaft des Handball-Landesligisten Stolberger SV besiegte die Zweite von Fortuna Köln deutlich mit 38:28. Nach diesem Erfolg verabschiedet sich der SV als Tabellenführer in die Winterpause.

 

Es gab kein großes Handballfeuerwerk beim letzten Spiel des Jahres. Gegen die Zweitvertretung aus der Kölner Südstadt ließ es der SSV der Jahreszeit angemessen besinnlich angehen und verteilte das eine oder andere Gastgeschenk an sichtlich überforderte Kölner.

 

Bis zum 9:9 spulten beide Teams unaufgeregt ihr Programm ab, doch richtete der Gastgeber dann die Abwehr offensiv aus und ließ bis zum Pausenstand von 19:12 nicht mehr viel zu. Auch in der 2. Halbzeit durften beide Mannschaften im Angriff ohne wirkliche Gegenwehr in der Deckung agieren, so dass der Heimsieg der Stolberger mit einem für die Kölner eher schmeichelhaften Ergebnis ausfiel.

 

Vier Siebenmeter und einige Tempogegenstöße konnte der routinierte Gästetorwart abwehren. Nach dem Abpfiff war man auf Seiten der Stolberger mit dem Ergebnis zwar nicht zufrieden, doch man hatte allen Spielern des kleinen Kaders ausreichend Spielanteile beschert. „Man merkt den Jungs an, dass ihnen auch jetzt die Pause gelegen kommt. Wir haben seit der Vorbereitung richtig gut gearbeitet und mussten aufgrund der geringen Spielerzahl immer auch auf die Dosierung in Training und Spiel achten. Irgendwann wird der Kopf dann auch müde, und der Ball muss mal für einige Tage in die Ecke gelegt werden“, blickt SSV-Trainer Bernd Schellenbach auf die Zeit seit Beginn der Vorbereitung in Ende Mai 2017 zurück. Tatsächlich ging der SSV mit durchschnittlich neun Feldspielern in seine Begegnungen und blieb glücklicherweise von Verletzungen im Stammkader verschont. Vor allem die Stabilität bei allen Auftritten begeisterte nicht nur die Fans des SSV, sondern steigerte auch das Selbstvertrauen in der Mannschaft. „Nun müssen wir weiter seriös arbeiten und uns vor Augen führen, dass wir noch nicht viel erreicht haben. Wenn sich nämlich zu der vorhandenen spielerischen Leichtigkeit eine gewisse Lässigkeit und Überheblichkeit gesellt, und hierzu tendiert mein Team manchmal, können die restlichen 15 Begegnungen noch zur Stolperfalle werden. Sollte sich das Schicksal plötzlich z. B. in Form von Verletzungen gegen uns verschwören, dann wird es wahrscheinlich kritisch, wenn dann auch noch der Respekt vor einzelnen Gegnern schwinden sollte“, fasst Schellenbach realistisch zusammen. Trotzdem ist die Stimmung im ganzen Verein und bei den Fans ob der elf Siege in elf Spielen und der souveränen Tabellenführung gut.

 

Im neuen Jahr folgen drei schwierige Auswärtsaufgaben in Marienheide, in Niederpleis und in Königsdorf zum Rückrundenauftakt. Der TUS Königsdorf hat 2017 noch kein Heimspiel verloren. Den Auftakt ins neue Jahr absolviert das Team allerdings im Pokal beim Oberligisten Westwacht Weiden 1 bereits am Samstag, 6. Januar in der Parkstraße. Diese Partie stellt eine gute Vorbereitung für die anschließenden Meisterschaftsspiele dar, weil man auch unmittelbar nach dem Jahreswechsel wieder ins Training einsteigen wird. „Der Verein hat sich weiterentwickelt. Die Zuschauerresonanz, das gesamte Umfeld mit Helfern, die Heimspielorganisation sowie die 2. Mannschaft mit den Jugendteams runden ein aktives Vereinsleben ab. Ein großer Dank auch an Physio Christian Bünten, der mich auch im Training intensiv unterstützt und das Team mit führt“, so Schellenbach. Vorstandsvorsitzender Ekki Meurers sieht den Verein sportlich in den Bereichen Herren und Jugend in der richtigen „Vorwärtsdynamik“.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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