Kirchengesänge und Volksweisen

Die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ gastieren in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt mit russisch-orthodoxen Balladen. Freude des Hörers.

Im Rahmen ihrer Europatournee 2017/18 gastieren die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ am Dienstag, 16. Januar, um 19.30 Uhr in Stolberg, in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt auf der Mühle.

 

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter des Ensembles, Maxim Kowalew, zu verdanken hat.

 

Auch im neuen Konzertprogramm dürfen Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“,„Suliko“ und „Marusja“ nicht fehlen. Der in Danzig geborene Diplomsänger Maxim Kowalew begann bereits im frühen Alter von sechs Jahren an einer staatlichen Musikschule mit dem Geigenunterricht. Dadurch, dass sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt.

 

Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab ihm den Blick aus dem Westen mit auf den Weg. Für Maxim Kowalew stand früh fest, dass er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde.

 

So begann Kowalew sein Gesangsstudium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine musikalische Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort.

 

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus dem sich später die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ herauskristallisierten.

 

Jener Klangkörper lässt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben.

 

Maxim Kowalew sieht es nach eigener Aussage bis heute als seine Aufgabe an, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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