„Offener Bücherschrank St. Barbara“ ist ab Januar zugänglich

Die Katholische Öffentliche Bücherei muss vor Ort geschlossen werden. Der Personalaufwand ist zu groß. Eheramtliche Helfer sind aber weiter gefragt.

Foto: Uwe Anspach/dpa
Foto: Uwe Anspach/dpa

Neue Wege geht die Breiniger Pfarrgemeinde: Aus der „Katholischen öffentlichen Bücherei St. Barbara“ wird jetzt der „Offene Bücherschrank St. Barbara“.

 

Das Konzept des „öffentlichen Bücherschrankes“ wurde bereits in den 1990er Jahren etabliert, um als „kostenlose Freiluft-Bibliothek“ den Austausch von Literatur zu unterstützen. Neben Bücherschränken, die im öffentlichen Raum frei zugänglich sind (z.B. ehemalige Telefonzellen), gibt es auch separate Bereiche in gewerblichen Räumen (z.B. Cafés) oder „rollende Bücherregale“ (in Hamburger Linienbussen). Das Grundprinzip ist immer gleich: Man darf Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst. Bis zum Mittwoch, 20. Dezember, gibt es in Breinig eine „Katholische öffentliche Bücherei“, die von einem ehrenamtlichen Team betreut wird. Der Zeitaufwand war allerdings groß: Neben den reinen Öffnungszeiten fielen über 700 Stunden im Jahr für Verwaltungsarbeiten an (Pflege der Nutzerkartei, Bestellung und Katalogisierung von neuen Büchern, Bestandspflege, usw.). Für die Neuanschaffung von Büchern waren ca. 2000 Euro im Jahr nötig, die durch Spenden und Bücherflohmarktaktionen aufgebracht werden mussten. Sowohl diese aufwendigen Verwaltungsarbeiten als auch die Kosten für Neuanschaffungen entfallen bei einem „Offenen Bücherschrank“. Neue Bücher kommen ausschließlich von den Nutzern, die Bücher, die sie selbst für lesenswert halten und nicht mehr brauchen, für den Bücherschrank schenken. Verwaltungsarbeiten fallen ebenfalls nicht mehr an, da Bücher ohne jede Registrierung und von jedem Nutzer mitgenommen werden können. Auf ein Ehrenamtlerteam möchte allerdings Gemeindereferentin Sabine Jansen, die das neue Angebot organisiert, nicht verzichten: „Unser Bücherschrank ist ja ein ganzer Raum im Gebäude des Pfarrbüros. Da wäre ein unkontrollierter Zugang rund um die Uhr gar nicht machbar“, erläutert die Gemeindereferentin. „Gemeinsam mit einem Ehrenamtlerteam möchte ich daher zu den Öffnungszeiten vor Ort sein, um bei der Suche nach Büchern behilflich zu sein, um alte Bücher auszusortieren und neue Bücher einzusortieren.“ Der Offene Bücherschrank St. Barbara im Gebäude des Pfarrbüros (Alt Breinig 28) wird ab dem Mittwoch, 17. Januar, jeweils mittwochs von 15.30 Uhr bis 18 Uhr (außer in den Schulferien) geöffnet sein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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