In Höchstgeschwindigkeit auf der Datenautobahn

Im Gewerbegebiet Camp Astrid ist jetzt schnelles Internet verfügbar – wichtiger Standortvorteil für die Stadt.

Foto: B. Zilkens
Foto: B. Zilkens

Zwei Monate lang wurden am Gewerbegebiet Camp Astrid Rohrbündel verlegt und die entsprechende Infrastruktur errichtet. Nicht immer einfach sei das gewesen, berichtet Thomas Neugebauer, Geschäftsführer des regionalen Telekommunikationsanbieters Relaix Networks. „Jede Straßenquerung war eine Herausforderung, da dort bis zu 90 Zentimeter dicker Beton liegt. Panzerstraßen eben.“ Aber das Bohren dicker Bretter bzw. dicker Straßendecken hat sich gelohnt: In der vergangenen Woche wurde Camp Astrid ans Glasfasernetz angeschlossen. Schnelles Internet mit Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde gehören dort ab sofort zum Standard.

 

„Für das Gewerbegebiet ist das ein Meilenstein“, frohlockt auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier. „Wenn man bedenkt, dass hier zwei bis fünf Megabit Standard waren, ist das schon ein Quantensprung.“ Ein Sprung, der durchaus noch höher ausfallen könnte.

 

Weil es sich um echtes FTTH-Netz handele, gebe es in Sachen Geschwindigkeit deutlich mehr Möglichkeiten als bei einer herkömmlichen DSL-Leitung. „FTTH steht für Fibre to the home. Dabei wird die Glasfaser bis ins Gebäude oder die jeweilige Mieteinheit gelegt“, erklärt Neugebauer. Auf Kupferleitungen wird komplett verzichtet, wodurch mit der entsprechenden Technik auch bis zu 800 Gigabit pro Sekunde möglich sind. Eine Bandbreite, auf die viele Unternehmen in naher Zukunft zurückgreifen werden, hofft Neugebauer. „Durch die wachsenden Anforderungen an die IT-Infrastruktur eines Unternehmens steigt auch der Bedarf an hohen Bandbreiten“, ist sich der Experte sicher.

 

Das gelte auch für das Gewerbegebiet Camp Astrid, obwohl aktuell erst neun Kunden an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen seien. Das soll sich aber schon bald ändern, weshalb Neugebauer die 120.000 Euro, die das Unternehmen im Camp Astrid verbaut habe, auch als Investition in die nahe Zukunft versteht. „Wir hoffen natürlich, dass sich weitere Unternehmen hier ansiedeln werden. Diese können wir dann im Rahmen der Erschließung mit Strom, Gas und Wasser ohne großen Aufwand ans Glasfasernetz anschließen.“

 

Dass ein regionaler Anbieter ein Stolberger Gewerbegebiet im Hinblick auf die Internetgeschwindigkeit auf einen neuen Stand hebt, versteht auch Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier als großen „Vertrauensbeweis“. Für Camp Astrid sei die Glasfaseranbindung ein bedeutender Standortvorteil. „Die erste Frage der Unternehmen ist heute nicht mehr die nach der Höhe der Gewerbesteuer, sondern die nach der Internetanbindung. Insofern haben wir da jetzt eindeutig einen Vorteil in Sachen Vermarktung.“

 

Quelle: Super Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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