Das Hauptproblem sind die „Eltern-Taxis“

Anwohner der Ritzefeldstraße diskutieren bei Bürgerbeteiligung mit Verwaltung über die Verkehrssituation. Konstruktive Vorschläge.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Die Anwohner der Ritzefeldstraße sind gleich in mehrfacher Hinsicht geplagt, wie sich bei der Bürgerbeteiligung, zu der die Verwaltung und der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt eingeladen hatten, herausgestellt hat. In Gruppen und in konstruktiver Atmosphäre diskutierten Anwohner und Verwaltungsmitarbeiter – an der Spitze der Technische Beigeordnete Tobias Röhm – darüber, wie die Verkehrssituation auf der Ritzefeldstraße verbessert werden kann.

 

Ein großes Problem sei, dass Patienten und Angestellte des Krankenhauses, Lehrer und Schüler des Ritzefeld-Gymnasiums und des Berufskollegs sowie Besucher des Helene-Weber-Hauses auf der Straße parken würden, hieß es. Daher wünschten sich viele Anwesende eine Regelung, die ausschließlich Anwohnern das Parken dort erlaubt.

 

Auch wenn Tobias Röhm zu Beginn der Bürgerbeteiligung erklärte, dass die derzeitige durch eine Baumaßnahme bedingte Einbahnstraßenregelung voraussichtlich schon im Januar 2018 aufgehoben werde, sprachen sich zahlreiche Anwohner dafür aus, dass die Stadtverwaltung prüft, ob ein Teil der Ritzefeldstraße dauerhaft zur Einbahnstraße werden kann, um die Situation zu entschärfen.

 

Für viele Anwohner sind aber die „Eltern-Taxis“ das Hauptproblem. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto morgens direkt vor dem Ritzefeld-Gymnasium abliefern, würden für ein Verkehrschaos sorgen.

 

Ebenso nach Schulschluss, wenn einige Eltern frühzeitig ankämen, um sich einen Halteplatz zu sichern, und dann in der kalten Jahreszeit bei laufendem Motor zehn bis 15 Minuten lang warteten. Für die Anwohner ist klar: Das Ordnungsamt müsste zu diesen Stoßzeiten öfter kontrollieren, das Fehlverhalten der Eltern ahnden und sie auf Alternativen aufmerksam machen.

 

Denn derer gebe es genügend. Sie müssten nur von der Verwaltung und der Leitung des Gymnasiums als Elternhaltestellen ausgewiesen werden. Da die Schule mehrere Zugänge hat, könnten sowohl hinter dem Bastinsweiher als auch an der Frankentalstraße Elternhaltestellen entstehen, und auch der große Parkplatz Bergstraße am Krankenhaus eigne sich zum Bringen und Abholen der Schüler, da dort vorschriftsmäßig geparkt werden könne – dank „Brötchentaste“ am Parkautomaten 15 Minuten lang sogar kostenlos.

 

Den inzwischen zurückgezogenen CDU-Antrag, vor dem Gymnasium ein eingeschränktes Halteverbot einzurichten, bezeichneten die Anwohner als „die Härte“ und lehnten die Idee vehement ab, weil sie darin eine zusätzliche Einladung für die „Eltern-Taxis“ sehen.

 

Geprüft werden soll zudem, ob im Bereich Klara-Fey-Weg und auf dem Gelände unterhalb des Landhandels neue Parkplätze geschaffen werden können. An Engpässen, in denen der fließende Verkehr immer wieder auf den Bordstein ausweiche, sollen mehr Poller eben dies verhindern. Und eine brisante Gefahrenstelle soll entschärft werden: Ausgangs der Ritzefeldstraße Richtung Birkengang sei die Kurve wegen parkender Fahrzeuge unübersichtlich. Dort Parkflächen auf dem Bordstein zu markieren, würde die Breite der Fahrbahn und damit die Sicherheit erhöhen.

 

Auch soll die Stadtverwaltung und insbesondere das Ordnungsamt nach dem Willen der anwesenden Bürger prüfen, was gegen einen Lastwagen unternommen werden kann, der oft und lange Teile der Straße blockiere. An konstruktiven Vorschlägen mangelte es also nicht...

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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