Glück im Unglück bei schwerem Unfall im Gedauta

55-jähriger Stolberger verliert Kontrolle über Auto. 55-jährige Aachener fährt frontal in Flanke. Zeitgleich Feueralarm.

Fotos: J. Lange
Fotos: J. Lange

Glück im Unglück hatten die vier Insassen von zwei Autos, die am Abend des Montags auf der Landesstraße 220 im Gedautal zusammenstießen. Just dort, wo oberhalb von Haus Gedau eine langgezogene Linkskurve beginnt: Regelmäßig ereignen sich dort spektakuläre Unfälle.

 

Am Montag befuhr gegen 19.26 Uhr ein 55-jähriger Stolberger mit seinem 25-jährigen Sohn in einem dunklen Ford Kombi die Aachener Straße von der Einmündung der Obersteinstraße kommend in Richtung Büsbach. Hinter der Brücke über den Münsterbach geriet auf der regennassen Fahrbahn das Fahrzeug nach Polizeiangaben aus bisher ungeklärter Ursache außer Kontrolle und stellte sich quer zur Fahrbahn.

 

Daraufhin fuhr in die hintere Beifahrerseite des Ford der entgegenkommende, silberfarbene Audi einer 52-jährigen Aachenerin, die von einer 44-jährigen Beifahrerin begleitet wurde.

 

Durch den Aufprall erlitten der Unfallverursacher und sein Sohn nach ersten Erkenntnissen der Polizei unter anderem diverse Prellungen; sie mussten nach Erstbehandlung am Unfallort stationär zur Beobachtung im Krankenhaus verbleiben. Die 52-jährige und ihrer 44-jährige Begleiterin trugen leichtere Blessuren davon.

 

Die beschädigten und nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt und die Fahrbahn gereinigt werden. Den Gesamtsachschaden gibt die Polizei nach einer ersten Schätzung mit rund 11 000 Euro an. Während der Unfallaufnahme wurde der betroffene Streckenabschnitt vollgesperrt; es kam temporär zu Verkehrsstörungen.

 

Die Stolberger Feuerwehr war mit Kräften der Hauptwache und des kompletten 2. Zuges mit den Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch ausgerückt, da nahezu zeitgleich eine zweite Alarmierung zu einem Wohnungsbrand an der Zweifaller Straße eintraf. Der stellte sich schnell als harmlos heraus, da nach angebranntem Essen die Wehr vorsichtshalber informiert wurde, aber nicht einzugreifen brauchte. Allerdings rückten die Einsatzkräfte gleich weiter zur Aachener Straße ab. Dort soll bei seiner Bergung der 55-jährige Vater gegenüber Rettern bekundet haben, dass sein Sohn vermisst sei. Deshalb suchten Feuerwehrleute weiträumig den Unfallort ab.

 

Es stellte sich dann heraus, dass es sich bei dem vermeintlich Vermissten um den 25-jährigen handelt, der längst in einem der aus Stolberg, Eschweiler und Aachen herbeigerufenen Rettungswagen behandelt wurde.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

Für den Newsletter anmelden:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.