Landesverbandsmedaille für den Grauen Wiener

Kaninchenzuchtverein R 300 Breinig prämiert seine besten Tiere und stellt sich für Besucher aus.

Foto: Günther Sander
Foto: Günther Sander

Wenn die „Langohren“ ihre Lauscher spitzen, sich fein herausgeputzt haben, dann ist in Kreisen des Kaninchenzuchtvereins R 300 Breinig die 55. Lokalschau. Im Schönheits-Salon, in der „Alten Schule“ am Tomborn, präsentierten sich prächtige Exemplare von ihrer schönsten Seite.

 

Die beiden Preisrichter Rüdiger Oldenburg (Mausbach) und Jürgen Tings (Eilendorf) hatten zuvor eine fachgerechte Bewertung vorgenommen. Untersucht wurden Gewicht, Körperform, Fellhaar, Kopf und Ohren, Deck-, Ober- und Unterfarbe. Nach überstandener Prozedur war das Zuchtmaterial bereit, sich bestaunen zu lassen.

 

Zur Eröffnung hieß Vorsitzender Georg Thom ganz besonders die beiden Schirmherren, Lokalmatador Carsten Lange und Willi Claßen (Walheim), willkommen. Er zeigte sich aber auch über den Besucher zahlreicher Tierliebhaber erfreut. Die Prachtexemplare, gerade erst benotet und ausgezeichnet, ließen es geduldig über sich ergehen. Dann kam auch ihre große Zeit. Die Preisverleihung.

 

Die Grauen und Blauen Wiener, die Schwarzgrannen, ebenso Sachsengold, Alaska und auch Burgunder. Die Landesverbandsmedaille ging an Michael Klaffki (Graue Wiener), das beste Gegenstück hatte Peter Lützeler (Schwarzgrannen).

 

Erster Vereinsmeister wurde Peter Lützeler (Schwarzgrannen) und Vizemeister Michael Klaffki (Graue Wiener). In den Zuchtgruppen I und II landete Peter Lützeler mit seinen Schwarzgrannen ganz vorne. Dann aber waren es zwei Damen, die sich mit ihren Exemplaren schmücken konnten: Heike de Pellegrini und ihre jüngste Tochter Jacqueline glänzten als Zuchtgemeinschaft mit Sachsengold als bester Altrammler und beste Althäsin.

 

Der KZV R 300, erst 55 Jahre alt, ist ein kleiner, aber aktiver und sympathischer Verein, der hervorragend von Georg Thom geführt wird. Leider, so der Boss gegenüber unserer Zeitung, fehle es an Nachwuchszüchtern. Die Zeiten, in denen der Opa den Enkel mitbrachte, seien lange schon vorbei. „Wer züchtet heute noch Kaninchen? Dazu braucht man eine große Fläche und auch eine zuvorkommende Nachbarschaft“, bedauert der Vorsitzende, denn die Größen für Kaninchen-Boxen unterliegen einer Vorschrift.

 

Sein Verein habe lange schon entschieden, die Lokalschau an nur einem Tag abzuhalten. Außerdem wolle man den Kollegen aus Mausbach, die am gleichen Wochenende ihre Schau veranstalten, nicht ins Gehege kommen. Thom schwelgt in Erinnerungen, er hat auf einem Bauernhof als Junge die Liebe zu den Kaninchen entdeckt. „Ich habe meinen Vater damals gesagt, ich hätte gerne ein paar Tiere.“ Seine Worte in den Ohren seines alten Herrn waren erfolgreich: „Er hat dann drei Ställe gebaut und ich meine Kaninchen bekommen“, lacht er. Natürlich begann nach dem offiziellen Teil die „Fachsimpelei“, Gespräche unter Züchtern an den adventlich geschmückten Tischen und vor den Behausungen machten die Runde. „Wir hatten eine schöne Lokalschau“, schwärmte Heike de Pellegrini. Am Samstag war der „harte Kern“ mit dem Abbau und Abtransport beschäftigt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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