„Fingerstyle“ von Achim Roskopf lädt zum Träumen ein

Konzert des Gitarristen im Stolberger „Piano“ erntet reichlich Applaus. Zwischen den Liedern immer wieder Anekdoten erzählt.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

Für den Auftritt im Piano habe es schon einige Überzeugungskraft von Inhaber Otto Matheis gebraucht, stellte der Aachener Gitarrist Achim Roskopf zu Beginn schmunzelnd fest. Sein „akustischer Fingerstyle“, in welchem er Melodie und Begleitung vereine, sei nicht unbedingt etwas, um die Massen in Schwung zu bringen. Denn: „Ich lege viel Wert darauf, nur mit meiner Gitarre und ohne irgendwelche Spezialeffekte aufzutreten“, betonte der Ausnahmemusiker.

 

So lud sein musikalisches Debüt in der Altstadtkneipe einerseits zum Träumen ein, aber weckte andererseits durchaus das Publikum mit virtuosen Gitarrenklängen wieder auf. Überwiegend Eigenkompositionen, aber auch aktuelle Popsongs gab Roskopf mit seiner Stahlsaiten- beziehungsweise Westerngitarre zum Besten.

 

Unterstützt wurde er dabei von seinen Musikerkollegen Willie Mittelstädt (Gitarre, Gesang) und Astrid Kampes (Gesang). Los ging es am vergangenen Samstagabend unter anderem mit einer instrumentalen Version von Pinks „Just Give Me a Reason“. Dieses Stück spiele er gerne gleich zu Anfang, da es besonders schwierig sei und volle Konzentration benötige, verriet Roskopf dem Publikum.

 

Die sich im Takt wiegenden Zuhörer belohnten die Performance mit viel Applaus und zeigten damit, dass es dem Gitarristen gelang, eine romantische Atmosphäre zu erschaffen.

 

Zwischen den Liedern erheiterte Roskopf das Publikum stets mit Anekdoten aus seinem Musikerleben, wie zum Beispiel bei „Never going back again“ von Fleetwood Mac: Im Urlaub habe er einen bekannten Musiker aus der Pfalz getroffen, der ihn gebeten habe, diesen Song zu spielen. Roskopf, der das Lied nicht kannte, habe binnen einer halben Stunde eine Version auf die Beine gestellt und so habe „Never going back again“ letztendlich einen Platz in seiner Liederliste gefunden.

 

Es folgten etliche instrumentale Eigenkompositionen wie „Für Sara“ oder „Remember Virton“, das er angelehnt an Gitarrenworkshops in Belgien schrieb, bevor unter anderem mit „St. James Infirmary“ von Ramblin‘ Jack Elliott und „Behind Blue Eyes“ von The Who auch der gesangliche Teil präsentiert wurde.

 

Astrid Kampes unterstützte ihn eindrucksvoll bei Songs wie „Shooting Stars and Fairy Tales“ von Mrs. Greenbird oder auch beim gefühlvollen „Katie“ aus der Feder von Jimmy McCarthy.

 

Das Finale hielt von Willie Mittelstädt gesungene Songs wie „Ol‘ 55“ von Tom Waits oder „Wellenreiter“ von BAP für das Publikum bereit.

 

Ganz ohne Spezialeffekte „Alles, was hier passiert, kommt nur von Fingern, Mund und Herzen“, brachte Roskopf sein Konzert treffend auf den Punkt. Hauptberuflich als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik unterwegs, spielte der Ausnahmegitarrist viele Jahre im Raum Aachen und Eifel in diversen Bands wie zum Beispiel Sphinx oder Marrakesch überwiegend Rockmusik. Mit 24 Jahren habe er dann den belgischen Musiker Jacques Stotzem kennengelernt und sei so inspiriert gewesen, dass er seine E-Gitarre gegen die akustische Stahlsaiten- beziehungsweise Westerngitarre austauschte und von da an solo unterwegs war. „Jedes Stück bei jedem Vortrag ist ein Unikat, denn ich weiß nie, wie es letztendlich wird“, erzählte Roskopf lachend.

 

Der Applaus des Publikums zeigte, dass das Konzert im Piano ein voller Erfolg war.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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