Die SG Saint-Gobain führt nach dem ersten Wettkampf-Tag

Die Stolberger Hobby-Kegler tragen in den kommenden Wochen ihre Stadtmeisterschaft aus. Maurice Hoven erzielt das Sportabzeichen in Silber.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

Mit „Gut Holz!“ feuerten sich die Hobbykegler der BSG 66 Grünenthal in der Gaststätte Kornelius gegenseitig an, bevor es im ersten Durchgang der 54. Kegelstadtmeisterschaft richtig zur Sache ging. „Es gilt einfach, so viel Holz wie möglich zu kriegen“, brachte Josef Krutt von der SG Saint-Gobain das Ziel aller auf den Punkt. Denn nur wer viel Holz holt, dem gelingt es eventuell, den Titelverteidiger BSG 66 Grünenthal mit dem amtierenden Stadtmeister Stefan Klaes zu schlagen.

 

„Wir arbeiten darauf hin, uns den Titel zurückzuholen“, erzählte Krutt lachend. Mit der SG Saint-Gobain habe der „Teammanager“ circa 20 Mal die Kegelstadtmeisterschaft gewinnen können. Insgesamt sechs Clubs mit 50 Hobbykeglern des Stadtverbands der Kegler Stolberg treten in dem Wettbewerb von November bis März gegeneinander an. In fünf Durchgängen auf fünf verschiedenen Kegelbahnen geben die BSG 66 Grünenthal, SG Saint-Gobain, BSG 1978 Dalli, Stief drop 67 Schevenhütte, Bit-Bit 1970 Hurra und Blaue Jungs 62 ihr Bestes.

 

Auf der Scherenbahn müssen die sechs Mannschaften zwölf Bilder mit je zwei Wurf kegeln. Den Anfang machte die BSG 66 Grünenthal, die gegen die SG Saint-Gobain auf der Doppelbahnanlage in der Gaststätte Kornelius kegelte. Innerhalb des ersten Durchgangs folgte später am Tag Stief drop 67 Schevenhütte gegen Bit-Bit 1970 Hurra, den Abschluss machte die BSG 1978 Dalli gegen Blaue Jungs 62. Neben dem sportlichen Wettkampf stehe aber auch besonders der gesellige Aspekt im Vordergrund, erklärte Stefan Klaes: „Es geht vor allem darum, Spaß zu haben“, sagte der amtierende Stadtmeister. Der geübte Kegler verschrieb sich vor 30 Jahren seinem Hobby, das als Sportart meist belächelt werde: „Aber wenn ein Laie hier einmal eineinhalb Stunden mitkegeln würde, könnte der morgen nicht mehr spazieren gehen“, erzählte Klaes lachend. Die Kniebeuge sowie das Handgelenk steif zu halten, seien nur einige der zahlreichen Herausforderungen. Dem stimmte auch sein Konkurrent Krutt zu: „Beim Kegeln bewegt man Muskeln, die sonst überhaupt nicht zum Einsatz kommen“, erklärte der Hobbykegler. Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren, als es noch mehrere Wertungsgruppen gab, gebe es bei dieser Kegelstadtmeisterschaft nur noch eine Wertungsgruppe, erzählte Hubert Stommen von der BSG 66 Grünenthal. Das liege vor allem am fehlenden Nachwuchs: „Es ist schwer, neue Leute für das Kegeln zu gewinnen“, sagte Stommen. So bleibt es bei dieser Meisterschaft bei fünf Durchgängen, von denen der nächste am Samstag, 9. Dezember, ebenfalls in der Gaststätte Kornelius stattfindet. Der dritte Durchgang folgt dann aufgeteilt auf zwei Samstage, 20. Januar und 3. Februar, im Haus Moll in Vicht. Die vierten und fünften Durchgänge finden in der Gaststätte En de Kess statt, jeweils am Samstag, 24. Februar und Samstag, 3. März.

 

Die SG Saint-Gobain erzielte mit 380 Holz das beste Ergebnis gefolgt von den Blauen Jungs mit 370 Holz, beide spielten auf der Rechten Bahn im „Lokal Kornelius“ in Breinig. Ebenfalls 370 Holz erkegelte die BSG Dalli aber auf der linken Bahn. Bester in der Einzelwertung nach dem ersten Durchgang ist Maurice Hoven mit 104 Holz, der somit das Kegel-Sportabzeichen in Silber errang.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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