Der Büsbacher Aktionsring steht am Scheideweg

Auflösung droht vor dem 30. Jubiläumsjahr . Vorstand und aktive Mitglieder gesucht. Für den größten Stadtteil viel erreicht.

Neuanfang oder das Ende zum 30. Jubiläum? Vor dieser Entscheidung steht der Büsbacher Aktionsring Handel und Handwerk am Dienstag.

 

Nach gut einem Jahr an der Spitze war in diesem Juli TV-Produzent Chris G. Meyer wegen beruflicher Belastung vom Amt des Vorsitzenden zurückgetreten; in der Folge schied Michael Saabe als sein Stellvertreter aus. Der eingetragene Verein ist führungslos.

 

Als amtierender Schriftführer hat Georg H. Braun, Mitgründer im Jahr 1988 und 19 Jahre in unterschiedlichen Perioden Vorsitzender des Vereins, jetzt die Initiative ergriffen und zu gleich zwei außerordentlichen Mitgliederversammlungen eingeladen: In der Gaststätte Kreuzberg beginnt am 29. November um 20 Uhr der Versuch, einen neuen Vorstand zu wählen. Sollte dies misslingen, folgt um 20.30 Uhr das Prozedere zur Auflösung des eingetragenen Vereins.

 

Braun, bis März 2016 als Vorsitzender im Amt, verknüpft seine Einladung mit einem Appell auch an die 24 Gewerbetreibenden in Büsbach, die bisher nicht Mitglied im Aktionsring sind, sich zu engagieren. In seiner 29-jährigen Geschichte hat der Aktionsring deutliche Akzente gesetzt, Büsbach als durchaus attraktiven Gewerbestandort mit einem guten Parkplatzangebot sowie als lebenswerten Ort zu positionieren. Aktionen zu Ostern und Weihnachten bezogen stets die Kinder mit ein: Streichelzoo, Malwettbewerbe, Nikolaus, Walpurgisnacht, Weihnachtsverlosung – die Liste ist lang. Preise im Gesamtwert von 18 000 Euro wurden beispielsweise zum zehnjährigen Bestehen ausgelobt. Eine Marke wurde die Büsbacher „Tram“, die zu Karneval und Weihnachten kulinarisches Rückgrat der Aktivitäten war. Vor anderen Orten schmückten Büsbacher Geschäftsleute ihre Läden einheitlich, erstmals hier hingen Nikoläuse an Fassaden. Der Aktionsring war – auch bei der Stadt – eine stets gehörte Stimme in Fragen der Entwicklung des größten Stolberger Stadtteils.

 

Trotz seines Engagements war es dem Aktionsring zwar nicht immer vergönnt, alle unterschiedlichen Interessen der Gewerbetreibenden im Ort unter seinem Dach zu vereinen. Aber der Anspruch, gemeinsam möglichst das Beste für Büsbach wie für die Gewerbetreibenden im Dorf zu erreichen sowie die Infrastruktur zu pflegen und weiter auszubauen, stand stets im Vordergrund des Bemühens. „Wer spricht denn für uns, wenn Büsbach sich nicht so entwickelt, wie wir alle das brauchen?“, fragt Braun und hofft auf ein Weiterbestehen des Vereins.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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