Was ist eigentlich Herzschwäche?

Das Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg klärt über Herzschwäche, Symptome und Therapiemöglichkeiten auf.

Foto: H. Eisenmenger
Foto: H. Eisenmenger

Das Herz ist der wichtigste Muskel in unserem Körper, es ist dafür verantwortlich alle anderen Organe mit Blut – und somit mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen – zu versorgen. Besteht aber eine Herzschwäche, so reicht die Pumpkraft des Herzens nicht mehr aus, um zum Beispiel Gehirn, Leber oder Nieren ausreichend zu versorgen. Zum Thema findet die Veranstaltung „Bewährtes und Neues in der Behandlung der Herzschwäche“ am Mittwoch, 22. November, ab 18 Uhr in der Cafeteria des Bethlehem Gesundheitszentrums, Steinfeldstraße 5 in Stolberg, statt.

 

Eine chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich langsam - oftmals über Jahre hinweg, bei einer akuten Herzschwäche hingegen nimmt plötzlich die Leistung des Herzens so stark ab, dass eine Schädigung der Organe droht. Bei zusätzlicher Belastung kann sich auch eine chronische zu einer akuten Herzschwäche entwickeln. „Das schwache Herz“ ist das Motto der diesjährigen Herzwochen, einer bundesweiten Info-Veranstaltung der Herzstiftung. Herzschwäche ist eine neue Volkskrankheit und frühes Erkennen besonders wichtig.

 

Bei den lokalen Veranstaltungen können nähere Informationen gesammelt werden. „Die Herzschwäche kann durch verschiedene Erkrankungen entstehen“, erklärt Dr. Bootsveld, Selektionsleiter für Kardiologie am Bethlehem Krankenhaus. „Sie kann die Folge eines Herzinfarktes oder verengter Herzkranzgefäße sein oder durch Herzklappenschäden verursacht werden. Auch ein langsamer oder besonders schneller Puls kann zu einer Herzschwäche führen. Weiterhin kann ein nicht erkannter oder unzureichend behandelter hoher Blutdruck oder eine Erkrankung des Herzmuskels die Ursache sein.“

 

Im Rahmen der Herzwochen informiert das Stolberger Krankenhaus in der Info-Veranstaltung ‚Bewährtes und Neues in der Behandlung der Herzschwäche‘ über die Herzschwäche und deren Therapiemöglichkeiten. Hinsichtlich der Therapie der Herzschwäche gibt es mittlerweile eine Reihe von Medikamenten, die häufig miteinander kombiniert werden. „In meinem Vortrag wird es um die Wirkstoffe und deren Wirkungen und Nebenwirkungen gehen. Im Anschluss an die Präsentation gibt es die Möglichkeit Fragen zur medikamentösen Einstellung zu stellen“, bietet der Kardiologe und Internist Dr. Bootsveld an. Bei der Behandlung gibt es neben Medikamenten auch andere Möglichkeiten: „Für bestimmte Patienten ist ein Herzschrittmacher oder sogar ein automatischer Defibrillator hilfreich. Welche Patientengruppen davon profitieren, werde ich in meinem Vortrag vorstellen“, erklärt er. Darüber hinaus wird Herr Dr. Bootsveld über Symptome und somit Merkmale zur frühen Erkennung aufklären. „Das Hauptsymptom der Herzschwäche ist die Luftnot, die je nach Stadium zunächst bei Belastung auftritt und später auch in Ruhe“, erklärt er. Weiterhin tritt Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit ein. Oftmals leiden die Patienten unter Wassereinlagerungen im Körper. Privatdozent Dr. Dr. Christoph Dietrich, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, übernimmt die Moderation des Abends. Dr. Andreas Bootsveld ist der Referent des Abends und beantwortet gerne alle Fragen rund um das Thema Herzschwäche, Ursachen, Symptome und Therapien.

 

Zusätzlich wird Lutz Heisterbaum als Vertreter der Deutschen Herzstiftung einen Informationsstand bereitstellen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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