„Erinnerung an Idee der Altstadttore“

Anwohner fordern: Durchfahrtverbot auf Burgstraße für Autofahrer, die keine Anlieger sind, transparenter zu gestalten.

Mehrere Anwohner der Burgstraße nutzten jetzt die Gelegenheit, über Verbotsschilder eingangs ihrer Wohnstraße zu sprechen.

 

Im Zuge der Umsetzung eines Durchfahrverbots für Nicht-Anwohner haben die Stolberger Sozialdemokraten beantragt, dass im Bereich Steinweg/Burgstraße große Hinweischilder aufgestellt werden sollen.

 

Die Schilder sollen sowohl auf das Durchfahrverbot hinweisen, als auch die autofahrenden Anlieger mahnen, die ja durchfahren dürfen, ermahnen, sich an das vorgeschriebene Schritttempo auf der Burgstraße zu halten.

 

Ein Vorschlag, der bei den anwesenden Bürgern überwiegend gut ankam. Zum Beispiel bei Walter Schüller, der zwar selbst gar kein Anwohner ist, aber ein Mehrfamilienhaus an der Burgstraße besitzt.

 

Und sich schwer tue, die Wohnungen in eben diesem Haus zu vermieten. „Eine Wohnung stand zuletzt ein ganzes Jahr leer. Von potenziellen Mietern höre ich sehr oft, hier sei es zu gefährlich und zu laut“, beschrieb Schüller die oft vorgebrachte Argumentation.

 

Das konsequente Durchfahrverbot für Nicht-Anwohner würde die Situation verbessern, aber „die berechtigten Verkehrsteilnehmer müssten das Schritttempo einhalten, damit es sicherer und weniger laut wird.“

 

Mit Schildern dahingehend zu sensibilisieren, sei eine gute Idee, meinte Schüller, ergänzte allerdings: „Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird nur dann besser eingehalten, wenn zusätzlich auch die Polizei hier öfter kontrolliert, und die Fahrer zur Kasse bittet, die zu schnell unterwegs sind.“

 

Ein wenig skeptisch hingegen sah Günther Strauff die vorgeschlagenen mannshohen Schilder alleine schon ob ihrer Dimensionen.

 

„Das erinnert mich an die Idee der Altstadttore, die sich glücklicherweise nicht durchsetzten konnte. So etwas macht unsere Altstadt nicht schöner“, sagte Strauff. Er plädierte dafür, derartige Schilder – wenn überhaupt – vor Burgstraße und Steinweg an der Zweifaller Straße aufzustellen.

 

„Dort müssen die Verkehrsteilnehmer vor allem frühzeitig darauf hingewiesen werden, dass eine Durchfahrt zum Donnerberg für sie nicht möglich ist, wenn sie keine Anlieger sind“, heißt es im Antrag .

 

„Man muss schon von der Zweifaller Straße aus in eine andere Richtung fahren können, damit es nicht ständig zu einem Verkehrschaos auf der Burgstraße kommt“, betonte Strauff.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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