Die Pläne für die Mausbacher Kita werden konkreter

Am Rektor-Soldierer-Weg entsteht eine zweigruppige Kita mit 420 Quadratmetern. Sie bietet Platz für 30 weitere Kinder.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

30 Kinder sollen auf insgesamt 420 Quadratmetern Platz finden: Die Planungen für die zweigruppige Kindertagesstätte am Rektor-Soldierer-Weg in Mausbach werden inzwischen konkreter.

 

Nachdem Hauptausschuss und Rat in ihrer Sitzung am Dienstag die fehlenden Mittel für die Fertigstellung des Förderantrages auf den Weg gebracht haben (wir berichteten), steht das Thema nun auch im Kinder- und Jugendausschuss (KJA) des Rates auf der Tagesordnung. Schließlich soll der Bau aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020“ finanziert werden (siehe Infobox). Diese betragen insgesamt 768 313 Euro.

 

Im Sozialraum Süd, zu dem Mausbach, Gressenich, Schevenhütte, Werth, Vicht, Breinigerberg und Zweifall gehören, will man das Angebot an Betreuungsplätzen weiter im Auge behalten.

 

„Mausbach ist ein Ortsteil, der sich sehr schnell entwickelt. Falls irgendwann noch einmal eine Erweiterung nötig ist, möchten wir reagieren können. Mit wenig Aufwand könnte dann noch eine zusätzliche Gruppe angedockt werden“, sagt Stolbergs Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger. Diese Option ist auch in den Unterlagen, die dem KJA vorliegen und die im Dezember auch noch einmal in Hauptausschuss und Rat diskutiert werden, verankert.

 

Bereits in der Sitzung Anfang März dieses Jahres sprachen sich die Mitglieder des Kinder- und Jugendausschusses für den Ausbau der Kinderbetreuungssituation in den südlichen Stadtteilen aus.

 

Momentan besteht die Einrichtung im Rektor-Soldierer-Weg aus drei Gruppen. In einer davon sind zehn Kinder im Alter von unter einem Jahr und zwei Jahren untergebracht. In den anderen beiden Gruppen werden jeweils 20 Kinder durch das Kindergartenpersonal betreut.

 

Schaue man sich den Bedarf der kommenden Jahre an, sei eine Erweiterung des Angebots dringend nötig, sagt auch Jugendamtsleiter Willi Seyffarth.

 

Im U-3-Bereich liege die Ausbauquote derzeit bei 42 Prozent. „Und es ist zu erkennen, dass der Bedarf weiter ansteigt“, sagt Voigtsberger. „Wir gehen momentan davon aus, dass wir bis 2025 mindestens 60 Prozent der U-3-Betreuung abdecken müssen“, so Seyffarth. Bei der Ü-3-Betreuung liegt die Bedarfsquote in Stolberg übrigens bei 100 Prozent. Die Bundesförderung kann jede Kommune so einsetzen wie sie es für richtig hält. In Stolberg sollen die Mittel für die U-3- und Ü-3-Betreuung eingesetzt werden.

 

Und was genau geschieht nun am Rektor-Soldierer-Weg? Dort entstehen den Planungen entsprechend zwei neue Gruppen. In einer davon sollen zehn Kinder zwischen null und zwei Jahren untergebracht werden. Dafür werden ein Gruppenraum – mit Nebenraum – sowie ein Sanitärbereich mit Wickeltisch und ein gruppenbezogener und ein allgemeiner Raum, in denen geruht, geschlafen oder gespielt werden kann, benötigt.

 

In der zweiten Gruppe sollen in Zukunft 20 Kinder zwischen drei und sechs Jahren Platz finden. Auch dafür sind ein Gruppenraum samt Nebenraum, ein Sanitärbereich und ein allgemeiner Raum zum Ruhen, Schlafen oder Spielen von Nöten.

 

Hinzu kommen ein Mehrzweckraum mit Geräteraum, eine Küche, das Zimmer der Leitung, ein Personalraum, ein Putzmittelraum sowie ein Wirtschaftsraum für Waschmaschine und Trockner und ein WC für das Personal. Bis zu 25 Prozent der Nettogrundfläche sind zudem für den Eingangsbereich, Flure, Garderoben und den Abstellbereich für Kinderwagen reserviert.

 

Personell soll sich in Zukunft übrigens auch so einiges tun. Ab 2019 sind für den Betrieb der beiden neuen Gruppen insgesamt vier Fachkraftstellen sowie 1,5 Ergänzungskraftstellen im Stellenplan der Stadt Stolberg berücksichtigt. (se)

 

240 Millionen für Ausbau von Betreuungsplätzen

  • Für den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder im Alter von unter einem Jahr bis zum Schuleintritt stellt der Bund den Kommunen in Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von insgesamt rund 240 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Diese finanziellen Mittel können die Kommunen in zusätzliche Betreuungsplätze für die Kinder und deren Erhaltungsmaßnahmen investieren.
  • Die Bedingung: Bis zum 10. Januar muss dem Landesjugendamt ein Förderantrag vorliegen, der vollständige Entwurfszeichnungen, einen Bauzeitenplan und eine detaillierte Kostengliederung enthält. Ansonsten könnten die Mittel anderweitig vergeben werden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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