Stolberger Handballer müssen nach Oberbantenberg reisen

Das Landesliga-Team des Stolberger SV muss bereits heute Abend zum Auswärtsspiel. Der Tabellenführer geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie.

Zum Abschluss der „Oberberg-Wochen“ muss der SSV bereits heute, am 10. November, um 20 Uhr in Oberbantenberg auflaufen. Nachdem das heimstarke Team von Trainer Dirk Heppe, nach drei ungeschlagenen Jahren in eigener Halle, dort nun in dieser Saison gegen PSV Köln und BTB 2 jeweils knapp verloren hat, stehen die Hausherren gegen den Tabellenführer schon gehörig unter Druck, wenn sie nicht frühzeitig den Kontakt nach ganz oben verlieren wollen.

 

Im Gegensatz dazu kann der SSV befreit aufspielen, da man eine ähnlich schwere Hürde bei BTB 2 schon erfolgreich genommen hat. Trotzdem will sich die Mannschaft von Trainer Bernd Schellenbach mit einem Sieg weiter an der Tabellenspitze etablieren und das kleine Polster auf die Verfolger aufrechterhalten.

 

Dabei werden die Stolberger wohl auf alle verfügbaren Spieler zurückgreifen und mit Tamino Kleinhöfer auch wieder seinen Rückraumrechten von Beginn an einsetzen können. „In Wiehl zu bestehen, ist schon enorm schwierig. Bei den beiden Niederlagen waren sie nicht komplett, so dass ich mit erheblicher Gegenwehr, vielen Emotionen und einem gehörigen Kampfgeist rechnen werde. Besonders müssen wir auf Luca Schrabe und Robin Ziegler achten, die im Rückraum stets gefährlich sind“, so Schellenbach.

 

Während in der Partie die beiden zweitbesten Abwehrreihen aufeinander treffen, könnte der beste Angriff der Liga für Stolberg eventuell den Ausschlag zum Sieg darstellen. „Wir müssen in der Defensive gewohnt intensiv und clever verteidigen, ohne zu viele Zeitstrafen zu bekommen. Da haben wir im Saisonschnitt bislang nur 1,8 Zwei-Minuten-Strafen pro Partie erhalten. Auf jeden Fall werden wir uns variabel auf den Angriff des Gastgebers vorbereiten“, blickt Schellenbach voraus. Die eigene Offensive soll durch ein schnelles Umschaltspiel befeuert und der Positionsangriff geduldig vorgetragen werden, um den Gastgeber in der eigenen Abwehr zu binden und zu fordern. „Es wird definitiv knapp, aber ich vertraue auf die taktische und körperliche Stabilität meiner Mannschaft, die in diesen Bereichen an Qualität dazu gewonnen hat, und in der „Crunch-Time“ normalerweise noch zulegen kann“, baut Schellenbach auf die Stärken seines Teams.

 

Trotz der ungewöhnlichen Anwurfzeit am heute Abend und der langen Anfahrt hofft die Mannschaft auf eine Unterstützung aus dem eigenen Fanlager, um die nächsten beiden Punkte verbuchen zu können

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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