Amüsante Story um das „friedliche“ Familienleben

Die Laiendarsteller des Würselener Volkstheaters faszinieren das Publikum mit turbulenter Komödie „Erve es menschlich“.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Der Schriftsteller Heinrich Bloch ist verstorben. Sein Haus und sein Garten sollen nun in das Eigentum der Verwandtschaft – zwei Ehepaare – übergehen. Allerdings kann das Erbe nur das Ehepaar antreten, das ein harmonisches Eheleben vorweisen kann und bereit ist, unter Aufsicht eines ehemaligen Hausangestellten zwei Wochen lang das Anwesen zu pflegen. Und so starten zwei Ehepaare einen Wettstreit um das friedlichste und einträchtigste Familienleben sowie um den Nachweis, wer am Besten dazu in der Lage ist Haus und Hof in Ordnung zu halten: In Szene gesetzt wurde diese amüsante Story jetzt unter dem Titel „Erve es menschlich“ im Kulturzentrum Frankental von den Laiendarstellern des Würselener Volkstheaters.

 

Sie verstanden es, der turbulenten Komödie – denn die die Handlung war von zahlreichen Überraschungen und unverhofften Wendungen gekennzeichnet – Gestalt und Format zu geben. Selbstverständlich, dass dabei Witz und Humor sowie schauspielerisches Können und Einfühlungsvermögen nicht zu kurz kamen.

 

Eine regionale und volkstümliche Note bekam das Stück auch dadurch, dass die zweistündige Komödie im Würselener Platt vorgetragen wurde. Kurz sei nun der weitere Werdegang des Stücks skizziert: Natürlich geraten beide Ehepaare, sie haben sich für zwei Wochen in das Haus des Verstorbenen einquartiert, miteinander in Streit. Für Streit sorgen aber auch die kuriosen und nicht nachvollziehbaren Anweisungen des früheren Hausangestellten sowie das eigene, im Alltag gepflegte eheliche Zusammenleben, das durchaus nicht von Harmonie und Friedfertigkeit geprägt ist.

 

Diese Zwistigkeiten werden nun zum Leidwesen des Hausangestellten und des Notars, der ebenfalls die Regularien überwachen muss. mit Leidenschaft und Vehemenz ausgetragen. Diese Unstimmigkeiten führen dazu, dass Hausangestellter und Notar die streitbaren Ehepaare wieder los werden wollen. Das Problem lösen sie, indem der vermeintlich Verstorbene die Rolle eines Gespenstes einnimmt und so die Verwandtschaft zum Abreisen und Ausschlagen des Erbes bewegt.

 

Denn Heinrich Bloch ist in Wirklichkeit nicht tot, sondern wollte nur erleben wie sich seine Verwandte benehmen. Des weiteren suchte er nach einer Story für seinen neuen Roman und einer neuen Hausangestellte, die ihm zufällt, als unerwartet eine weitere vermeintliche Erbin in Person von Jacqueline Müller auftaucht. Die Besucher waren begeistert. Immer wieder wurde die Handlung von herzhaftem Gelächter und Szenenapplaus unterbrochen.

 

Noch Aufführungen im Kulturzentrum Frankental

 

  • Abermals aufgeführt wird das Stück „Erve es menschlich“, am kommenden Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 12. November, um 18 Uhr, im Kulturzentrum, Frankentalstraße 3.
  • Karten gibt es im Vorverkauf bei der Bücherstube am Rathaus (Krüpe), Rathausstraße 4, ☏ 909084. Es spielen mit: Hans-Georg und Hiltrud Queck, Hans, Nadine und Gisela Schröder sowie Heinz Schmidt und Harald Fortmann.
  • Als Souffleusen wirken zudem noch mit Ulla Schneiders und Karin Queck.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

Für den Newsletter anmelden:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.