Mit viel Spaß und Emotion beim Musical-Casting

Stolberger Tanzschule will bereits bestehende Gruppe aufstocken. Junge Darsteller und Tänzer gehen mit Enthusiasmus und Kreativität in die Probenarbeit.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

Viele bekannte Gesichter waren beim Musical-Casting in der Tanzschule Not Just Dancing (NJD) jetzt zu sehen, aber auch einige neue: „Ich habe schon mal Musical gemacht, aber dann wegen der Schule aufgehört. Jetzt fange ich wieder an, weil es mir so viel Spaß macht“, erzählt die zwölfjährige Gina. Andere Casting-Teilnehmer waren bereits bei der letzten Inszenierung dabei, die im vorigen Monat Premiere feierte: „Ich bin schon länger beim Musical und heute gekommen, um die neuen Leute zu unterstützen und kennenzulernen“, sagt der 17-Jährige Jan. Denn Ziel sei es nicht, eine komplett neue Musicalgruppe zu gründen, sondern die schon bestehende aufzustocken und somit die nächste Inszenierung größer aufzuziehen, so Musical-Leiterin Susanne Wieland.

 

Los ging es dann zugleich mit einer Vorstellungsrunde, in der Nicole Zeitz den jungen Darstellern im Alter von zwölf bis 17 Jahren erklärt, dass es sich nicht um ein Casting im ursprünglichen Sinne handele: „Es geht nicht darum, auszusortieren, sondern zu sehen, in welchen Bereichen ihr stark seid und euch dann dementsprechend einzuteilen“, verdeutlicht die Leiterin der Tanzschule.

 

Prompt wurde dann auch eine kleine Tanzchoreographie zu dem Lied „Candyman“ von Christina Aguilera einstudiert und in drei Dreiergruppen vorgeführt. Im zweiten Teil des Castings wurde das Lied „So ein Mann“ aus dem Musical „Tarzan“ und der Feder von Phil Collins zunächst sprechend geübt, bevor es dann ans Singen ging.

 

Wieder in Dreiergruppen präsentierten die Musicalbegeisterten mit Spaß und Freude lautstark den Song. Die letzte Übung widmete sich dem Schauspiel: „Ihr alle bekommt von mir einen Satz, den ihr in verschiedenen Emotionen auf die Bühne bringen müsst: Mein rotes Kleid ist wunderschön“, erklärt Zeitz den Casting-Teilnehmern. Die Schwierigkeit bestehe darin etwas „Schönes“ auch traurig oder wütend zu präsentieren, so die Leiterin der Tanzschule, aber auch diese Aufgabe meisterten die jungen Darsteller mit Bravour. In der folgenden Schauspielübung wurde zwei Teilnehmern ein bestimmter Ort vorgegeben, zu dem sie ein passendes Gespräch führen mussten. Mitten in der Szenerie wurden sie dann vom nächsten Paar abgelöst, welches sich plötzlich an einem komplett anderen Ort befand und eine neue Schauspielsituation heraufbeschwor. Hier zeigten die jungen Darsteller viel Fantasie, indem sie ihr schauspielerisches Können an Orten wie im Burger-Restaurant oder auf der Straße präsentieren mussten.

 

Die letzte Musical-Inszenierung führte sie noch alleine durch, nun wird Susanne Wieland beim zweiten Stück von den Leitern der Tanzschule, Nicole Zeitz und Tamara Meuthrath, sowie von Tanzlehrer Josef Stoll unterstützt: „So können wir innerhalb einer Probenstunde die Kinder auch mal in Gruppen aufteilen und parallel verschiedene Sachen einstudieren“, erzählt die Musical-Dozentin, die sich auch weiterhin um das Gesamtkonzept kümmern wird. Ab Dezember soll es dann mit den Proben losgehen, die sich alle um das Thema des nächsten Stücks drehen werden: Die Inszenierung über Piraten und die Seefahrt werde dann Anfang 2019 auf die Bühne gebracht, da im kommenden Jahr das zehnjährige Jubiläum der Tanzschule und die große Schulaufführung auf dem Programm stehe, so Wieland.

 

In rund einem Jahr heiße es dann also wieder singen, tanzen und schauspielern bei der zweiten Musicalaufführung mit Susanne Wieland und kleinen sowie großen Piraten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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