Neuer Prinz feiert Einstand nach Maß

Daniel I. ist närrischer Würdenträger der Mausbacher KG Wolleklös für die bevorstehende Session. Proklamation ein rauschendes Fest.

Foto: Christoph Hahn
Foto: Christoph Hahn

Und wie er von Beginn die Narren in der Hand hat: In der Aula der Mausbacher Realschule feierte Prinz Daniel I. (Steffens) bei seiner Proklamation einen Einstand nach Maß. Mit guter Laune und Mutterwitz nahm der gelernte Maurer, Spross einer total jecken Familie, das Publikum ebenso ein wie seine Freunde und Unterstützer aus der KG Wölleklös, deren Präsident Bernd Eisenberg die Sitzung leitete. Das war ein rauschendes Fest, ein Fest, das einem wenn auch närrischen Herrscher mehr als würdig war.

 

Zum einen zeigten sich Gastgeber von ihrer allerbesten Seite und setzten dabei neben Gastkünstlern wie der Showband „De Mennek-rather“ aus Kerpen, des „kölschen Anglern“ Frank Friedrichs und „De Cöllner“ aus der Metropole am Rhein vor allem auf eigene Kräfte. Da wirkte das Angebot wahrlich nicht knapp, vom ersten „Alaaf“ bis zum letzten Show-Acts made in Muusbich über die Bühne rauschten. Kinderprinz Ben I. (van der Werf), am Nachmittag vor der Ausrufung des „großen“ Prinzen proklamiert, gab sich natürlich die Ehre. Und die „Kleine Tanzgarde“ nebst Mariechen Nika (Lange) wirbelte über die Bühne.

 

Prinz Dirk I. (Hermanns), der mit seinem kompletten Hofstaat und klingendem Spiel aufzog, wurde zunächst von Präsident Bernd Eisenberg verabschiedet. Prinz Dirk nutzte die Gelegenheit, um zuerst einmal einem Menschen zu danken: „Die Hofstaat-Mutter ist die Allerbeste und immer für den ganzen Hofstaat da.“ Ganz nebenbei hat der Ober-Jeck seine anfängliche Abneigung gegen ein bestimmtes Kleidungsstück abgebaut, denn: „Als ich die prinzliche Strumpfhose anzog, war ich begeistert.“ Höhepunkt sei natürlich die Teilnahme am Rosenmontagszug gewesen – sprach‘s und brachte sein letztes „Muusbich Alaaf!“ als Prinz aus. Der neue Narren-Regent seinerseits ließ sich nach diesem Auftritt seines Vorgängers natürlich nicht lumpen und legte mit Hilfe seiner Freunde von den „Wölleklös“ auf der mit Uniformträgern gefüllten Bühne in der Aula einen hundertprozentig gelungenen Einstand hin.

 

Flankiert vom lauter knatschjeck gestimmten Karnevalisten machte Prinz Daniel, im Zivilberuf Maurer und Betonbauer, sich ein Motto zu eigen: „Was kann es Schöneres geben als den Karneval zu leben.“

 

Ein Prinzenlied präsentierte er natürlich auch: „Ich bin aus Muusbich“ heißt es und zeigt nun bis zum Aschermittwoch Flagge für die Heimat.

 

Ehrungen und Lob für die Nachwuchspflege

  • Ehrungen gab es bei der Prinzenproklamation in Mausbach übrigens auch noch. Für den „Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise“ (VKAG) zeichnete dessen Jugendwart Olaf Wabbals (Alsdorf), der die Nachwuchspflege der Mausbacher lobte, verdiente Mitglieder aus.
  • Es erhielten Lydia Bouamud, Renate Wolff, Claudia Driesers und Patrick Driesers den begehrten Verbandsorden.
  • Weiterhin erhielten Günther Dohlen und Inge Hannemann den Verdienstorden in Silber und Prinzenvater Kurt Steffens den Orden in Gold.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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