Pflichtsieg in Nümbrecht

Stolberger Handballer bleiben Spitzenreiter.

Mit nur neun Feldspielern machte sich der SSV auf den weiten Weg nach Nümbrecht. Neben den Langzeitverletzten Florian Sauer und Tim Heister mussten auch Tamino Kleinhöfer und Holger Dahmen passen. Gegen die Hausherren, die im unteren Tabellendrittel bereits jetzt um jeden Punkt zum Klassenerhalt kämpfen müssen, war eine konzentrierte und geschlossene Teamleistung gefordert.

 

Der SSV begann die Partie mit einer offensiven 4:2-Abwehr gegen die Rückraumakteure Donath und Mlynczak, über die Nümbrecht normalerweise sein Spiel gestaltet und steuert. „Wir hatten einige Ballgewinne, die wir nicht ganz konsequent zu Toren verarbeiten konnten. Doch das war nicht das Hauptproblem. Unverständlicherweise tolerierten die Schiedsrichter das langatmige Angriffsspiel der Gäste – ohne Berücksichtigung der Zeitspielregel“, ärgerte sich SSV-Trainer Bernd Schellenbach. So durfte der Gastgeber immer wieder Angriffe von anderthalb Minuten fahren, die ohne Druck auf die Deckung und teilweise mit Pässen an die Mittellinie die offensive Abwehr umspielten. Auf diese Weise gelang es Nümbrecht dann gelegentlich, aus einem Freiwurf oder nach wiederholtem Anrennen durch einen eher zufälligen Pass an den Kreis die ungeduldige und genervte SSV-Abwehr zu bezwingen. Trotzdem setzte sich der Gast schnell auf 8:4 ab, nahm dann die Defensive zurück und stabilisierte seinen Vorsprung bis zur Pause auf 15:11. „Neben der teilweise fahrlässigen Chancenauswertung hat mich die Spielleitung der Schiedsrichter massiv gestört. Wenn so gepfiffen wird, brauchen wir eine solche Verteidigung gar nicht erst zu trainieren oder gar auf die Platte zu stellen. Meine Jungs haben sich mehr über die Rahmenbedingungen aufgeregt, als sich auf das Spiel zu fokussieren. Dies wollten wir in der 2. Halbzeit ändern“, so Schellenbach.

 

Dies gelang dem Gast dann bis zum 27:17 souverän, wobei alle Spieler ausreichend Einsatzzeiten erhielten und auf teilweise ungewohnten Positionen agierten. In einem fairen Spiel ließ sich Nümbrecht, das etablierte Kräfte durch junge Spieler ersetzen musste, nie hängen, musste aber die Überlegenheit der Gäste abschließend zur Kenntnis nehmen. Mit nun sechs Siegen aus sechs Spielen kann man im Lager der Stolberger zufrieden in die kurze Herbstpause gehen, vor allem da auch Teams aus der Spitzengruppe an diesem Wochenende Punkte gelassen haben.

 

„Wir werden eine kleine Erholungspause einlegen und dann wieder mit Volldampf trainieren, um uns auf das nächste Heimspiel gegen Strombach 2 vorzubereiten, die aktuell noch ohne Zählbares am Tabellenende stehen. Da es sein kann, dass die Oberberger mit Verstärkungen aus der Oberliga auflaufen werden, gibt es keinen Grund für Nachlässigkeiten“, blickt Schellenbach bereits voraus.

 

Quelle: Super Mittwoch

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