Eine neue Fassade aus Holzelementen wird vorgesetz

Münsterbuscher Grundschule wird im kommenden Jahr statisch und energetisch saniert. Kosten liegen bei 3,6 Millionen Euro.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

40 Jahre ist er alt: Die Fassade mit Sichtbeton und Aluminium-Glaselementen an der Münsterbuscher Grundschule ist sanierungsbedürftig – aus statischen, optischen und energetischen Gründen. Die vorgehängten Elemente aus Beton weisen starke Abplatzungen auf, da die Bewehrungen stark korrodiert sind. Bereits seit geraumer Zeit sind sicherheitshalber Teilbereiche des Außengeländes der Schule abgesperrt.

 

Der Bund hat mit seinem Gesetz zur Förderung kommunaler Investitionen (KIF) die Kupferstadt in die Lage versetzt, die Außenhaut des Gebäudes umfassend zu sanieren. Die Kosten werden von der Verwaltung mit rund 3,6 Millionen Euro veranschlagt; etwa 3,24 Millionen davon aus KIF-Mitteln. Die Stadt muss bei der Förderung zehn Prozent selbst tragen.

 

4,25 und 3,93 Millionen Euro sind im vergangenen und in diesem Jahr Stolberg zugeteilt worden. Neben der Münsterbuscher soll auch die Büsbacher Grundschule saniert werden und eine neue Turnhalle erhalten. Mit 4,77 Millionen Euro ist dieses Projekt kalkuliert, das jetzt geplant und 2018 realisiert werden soll.

 

Dies entspricht auch der Zeitachse für die Sanierung des Gebäudes an der Prämienstraße. Nach europaweiter Ausschreibung hatte das Aachener Ingenieurbüro Kempen Krause den Auftrag zur Planung erhalten, die die Ingenieure jetzt im Bauausschuss vorstellten.

 

Der Kernpunkt der geplanten Sanierung entspricht einem Modell, dass das Team von Hochbauamtsleiter Ulrich Coopmann in Bayern entdeckt hatte. Die Fassade wird aus Holztafelmodulen vorgefertigt und muss vor Ort lediglich noch montiert werden. Dabei setzt Ulrich Coopmann bewusst auf Holz als natürlichen und nachwachsenden Rohstoff, der zudem ein angenehmes Raumklima verspricht.

 

Zudem bietet das Verwenden vorgefertigter Bauteile den Vorteil, dass zielgerichtet während der Schulferien gearbeitet werden kann. „Der Einbau der Elemente ist für die Sommerferien nächsten Jahres angedacht“, sagt Coopmann. Vorbereitende Arbeiten sollen im kommenden Frühjahr anlaufen, um den Schulbetrieb während der Hauptarbeiten möglichst wenig stören zu müssen. Rund 200 Schüler werden in 15 Klassen von 13 Lehrkräften unterrichtet.

 

Bevor die neuen Holzpaneelen, die nach außen hin wetterabweisend beschichtet sind, montiert werden können, muss zunächst die alte Fassade des Stahlskelettbaus demontiert und entsorgt werden. Zudem muss das Gebäude millimetergenau vermessen werden, um die neuen Elemente für die gut 2100 Quadratmeter umfassende Fassadenfront passgenau vorfertigen und zügig montieren zu können.

 

Ebenfalls im Sanierungskonzept enthalten ist eine Erneuerung von Dächern auf zwei Gebäudeteilen; sie soll während der nächsten Osterferien erfolgen. Zudem ist der Austausch der alten Heizkörper sowie der Einbau von dezentralen Lüftungsgeräten in jedem Klassenraum vorgesehen. Komplett fertiggestellt sein soll die Sanierung bis Ende nächsten Jahres. Dann wird die Münsterbuscher Grundschule der geltenden Energieeinsparverordnung entsprechen. Und wenn alles besonders gut gelaufen ist, wird das Projekt für die Stadt günstiger als gedacht ausfallen können. Mit 3,3 Millionen Euro liegen die von dem Ingenieurbüro kalkulierten Bruttokosten um rund 260 000 Euro unter dem veranschlagten Budget.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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