Verkehrssündern geht es in Altstadt bald an Geldbörse

Die Ampel mit Kennzeichenerkennung und Blitzgerät soll im Januar installiert werden. Heute wird die Anlage beauftragt.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Zu den Kupferstädter Weihnachtstagen wird die Altstadt noch einmal für alle Besucher und Passanten atmosphärisch illuminiert. Im Anschluss wird ihnen voraussichtlich ab Januar dann ein Licht aufgehen, wenn sie gegen das Durchfahrtsverbot auf dem Kopfsteinpflaster verstoßen. Dann soll – soweit es die Witterung zulässt – die Ampelanlage mit Kennzeichenerkennung und Blitzgerät installiert werden. Heute soll der Vergabeausschuss die Anlage bestellen. Sie wird auf der der Vogelsangstraße in Höhe von Haus Nr. 4 installiert, wo die separate Busspur auch ein Wenden von Autos auf der ansonsten engen Gasse möglich macht.

 

Ursprünglich sollte die Anlage noch vor den Weihnachtstagen in Betrieb genommen werden können, aber das anbietende Unternehmen konnte einen Liefertermin in diesem Jahr nicht mehr möglich machen. Rund 250 000 Euro haben CDU und SPD für die Umsetzung im Haushalt bereitgestellt, um nach mehr als drei Jahrzehnten die Verkehrsberuhigung und das Anlieger-Gebot auf der Altstadtachse in den Griff bekommen zu können. Nach dem Bau des „Burgholzer Graben“ als neue Kreisstraße 6 wurden Burg- und Vogelsangstraße zwar als verkehrsberuhigte Anliegerstraßen ausgewiesen, woran sich aber die wenigsten Fahrzeugführer halten.

 

Sobald der detaillierte Bauablauf geklärt sei, sollen die Anlieger des Quartiers angeschrieben werden, um über die Formalitäten zur Erfassung der Kennzeichen ihrer Fahrzeuge und Sonderregelungen (z.B. Pflegedienste) zu informieren. Denn die Anlieger zwischen Lindchen und Steinweg sollen weiterhin ungehindert bei Grün die Kontrollstelle passieren können. Unbefugte Fahrzeugführer, die die Ampel trotz Rotlichts passieren, werden geblitzt und werden nach Vorprüfung seitens der Stadt durch die Städteregion mit einem Bußgeld wegen des Verstoßes gegen das Durchfahrtverbot belegt.

 

Mit der Installation der Kontrollstelle einhergehen soll eine deutliche Ausschilderung der Altstadt-Passage als Sackgasse ohne Wendemöglichkeit nebst Durchfahrtsverbot mit dem Zusatz „Anlieger frei“ erfolgen. Gleichwohl bleiben alle Bereiche ungehindert erreichbar – entweder durch die Einfahrt über die Hastenrather- oder über die Burgstraße.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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