Werke von Dahmen und Martin zu sehen

Ausstellung ab 12. November im Department Villa Museum Zinkhütter Hof. Ausgewählte Kunst der „Aachener Gruppe“ Grußwort von Ina Dahmen.

Foto: Archiv Fam. Dahmen
Foto: Archiv Fam. Dahmen

Die Werke von Karl Fred Dahmens zeigt das Kunst-Department Villa Museum Zinkhütterhof in seiner 9. „in memoriam“-Ausstellung.

 

Die Maler Karl Fred Dahmen (1917–1981) und Fritz Martin (1909–1995) verband nicht nur ihre gemeinsame Wirkungsstätte Stolberg und eine enge Freundschaft, sondern auch ihr Kunstschaffen in der bewegten Nachkriegszeit in Deutschland. Während Dahmen nach einem Besuch der Aachener Kunstgewerbeschule (1932/33) eine Lehre als Gebrauchsgraphiker im Aachener Büro „Stiehl & Heller absolvierte und trotz bewilligter Aufnahme 1945 an der Düsseldorfer Kunstakademie dieser schnell den Rücken kehrte und wenig später freischaffender Künstler wurde, war Fritz Martin von Beginn an Autodidakt und freischaffend tätig - neben seinem Beruf als Jurist für ein großes Stolberger Unternehmen.

 

Gemeinsam wurden die beiden Künstler Mitbegründer der „Neuen Aachener Gruppe“, die Aachen zum Zentrum Informeller Kunst machte.

 

Hinter der art informel, welche von Paris ausgehend in ganz Europa Anklang fand, steckt kein einheitlicher Kunststil, sondern eine künstlerische Haltung. So hatten auch die jungen Künstler völlig unterschiedliche Herangehensweisen, ihre Bildräume zu füllen.

 

Anlässlich des 100. Geburtstags Karl Fred Dahmens zeigt das Kunst-Department Villa Museum Zinkhütterhof in seiner 9. „in memoriam“-Ausstellung seine abstrakten Werke, die das Spontane und Unbewusste widerspiegeln in einer Zusammenschau mit Bildern des sieben Jahre älteren Malerkollegen. Fritz Martins Abstraktion fand vor allem in figürlichen Darstellungen und dem Radsport als Bildmotiv statt.

 

Anlässlich der Olympiade in Rom erhielt Martin 1960 für diese Werke beim Wettbewerb „Sport in der Kunst“ den ersten Preis des Nationalen Olympischen Komitees. Zu sehen sind private Leihgaben aus der gesamten Städteregion und aus dem Kunstbesitz der Stadt Stolberg, die einen Einblick in das Œuvre der Stolberger Künstler geben und zu künstlerischen Diskursen anregen. Die „Karl Fred Dahmen & Fritz Martin – in memoriam“ - Ausstellung wird am Sonntag, 12. November, 12 Uhr, im großen Saal des Museums Zinkhütter Hof im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Die Begrüßung übernimmt Dr. Tim Grüttemeier, Bürgermeister der Stadt Stolberg. Das Grußwort spricht Ina Dahmen, Bonn. Die Laudatio hält der Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke. Moderiert wird die Veranstaltung von Karl-Heinz Oedekoven.

 

Für die musikalische Umrahmung ist Nisrine Bourkia am Klavier zuständig und die Kuratoren der Ausstellung sind Annika Offergeld, Karl-Heinz Oedekoven und Joachim Melchers.

 

Die Ausstellung ist bis einschließlich Sonntag, 17. Dezember, zu den Öffnungszeiten des Art Departement Villa Museum Zinkhütter Hof am Bernhard-Kuckelkorn-Platz, sonntags von 14 bis 17 Uhr, zu sehen.

 

Mehr Informationen:

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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