Feuerwehr weiht Gerätehaus ein

Das Bauprojekt am Rande von Zweifall, das insgesamt eine Million Euro gekostet hat, ist eine wichtige Unterkunft für die Löschgruppe vor Ort. Platz für Technik, Fahrzeuge und Schulungsräume.

Foto: M. Hauck
Foto: M. Hauck

Eine Million Euro flossen in das neue Feuerwehrgerätehause das jetzt mit einem Feiertag in Zweifall eingeweiht wurde.

 

Nachdem der Ratsausschuss im Frühjahr vergangenen Jahres dem Neubau zugestimmt hatte und nach bautechnischen Herausforderungen der Spatentisch im November erfolgt war, freuten sich die Stolberger Feuerwehr, die Löschgruppe Zweifall, Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und auch die Zweifaller Bürgerschaft mit Gottes Segen über die Fertigstellung des Hauses am Ortseingang, das die Arbeit auch zukünftig durch eine sinnvolle und moderne Ausstattung sichern soll.

 

„Ein strategisch wichtiger Stützpunkt der Feuerwehr der Stadt Stolberg“, so nannte Andreas Dovern, Wehr- und Amtsleiter, den Standort Zweifall. Unter anderem wohl auch deswegen war die Feuerwehr vor zwei Jahren an die Stadtverwaltung herangetreten und hatte in das alte Feuerwehrgerätehaus im Süden Stolbergs eingeladen, um von der Notwendigkeit eines Neubaus zu überzeugen. Grüttemeier war der erste Gratulant, nachdem am Samstagnachmittag ein Umzug von dem alten zu dem neuen Gerätehaus durch den Ort führte und von dem Spielcorps 1925 Zweifall begleitet wurde.

 

Grüttemeier erinnerte daran, wie der Prozess vom ersten Gespräch mit der Feuerwehr bis zur heutigen Einweihung abgelaufen war. Aufgrund der zahlreichen Hilfeleistungseinsätze, zu der die Zweifaller gerufen werden, war dringender Handlungsbedarf in Bezug auf das Gerätehaus notwendig. Das war bei dem Gespräch damals erkannt und für den Neubau am 17. März 2016 einmütig gestimmt worden.

 

Das Ingenieurbüro Baumanns plante das Projekt in Abstimmung mit der Löschgruppe vor Ort. Dass letztlich ein geeigneter Platz am Ortseingang in der Münsterau gefunden wurde, war keine Selbstverständlichkeit, denn die Grundstücksverhältnisse waren nicht eindeutig. Letztlich – und deshalb galt Grüttemeiers erster Dank auch ihm – half Franz Harpers Beteiligung als Privatmann.

 

Einstimmig waren auch anschließend die Ratsbeschlüsse und die zügige Kooperation, so der Bürgermeister, so dass weitere bürokratische Hürden aufgelöst werden konnten. Direkt am Ortseingang stand schließlich ein über 1500 Quadratmeter großes Gelände zur Verfügung, auf dem der Spatenstich am 5. November 2016 vergangenen Jahres erfolgte. Das fertiggestellte neue Gerätehaus bietet nicht nur gemäß seines Namens Platz für Technik und für zwei Löschfahrzeuge, auch ein Schulungsraum trägt zur Funktionalität des eine Million Euro teuren Baus und damit eines der größeren Vorhaben im laufenden Haushaltsjahr der Stadt bei.

 

Das Neue nutzen und das Alte feiern – so kann die Devise nach Grüttemeier lauten, da das nun ehemalige Gerätehaus zukünftig für Dorffeste aller Art zur Verfügung stehen soll. Andreas Dovern freute sich über die Sicherung der feuerwehrtechnischen Ausstattung, denn „die Kupferstadt braucht Zweifall mit Mannschaft und Geräten“, war sich der Wehrleiter sicher. Ein weiteres Schmankerl des Neubaus, der sich nicht nur funktional beweisen soll, sondern auch harmonisch ins Bild des Stadtteils integriert, ziert die Fassade. Neben dem laut Grüttemeier selbstbewussten Schriftzug „Feuerwehr Zweifall“ ziert ein Kunstwerk die Außenwand zur Straße hin. Norbert Seidel, Wahl-Norweger und Stolberger Prinz in der vergangenen Session, tourte in den vergangenen Wochen zwischen seiner alten und neuen Heimat, um Florian, den Schutzpatron der Feuerwehr, auf die Mauern zu malen.

 

Die Löschgruppe Zweifall freute sich nicht nur über den Neubau, auch konnten viele Besucher aus dem Ort samt ansässiger Vereine begrüßt werden. Stephan Brück, Leiter der Löschgruppe, fand auch dankende Worte an alle, die zu der Umsetzung des Projektes beigetragen haben. Die Einweihung wurde abgerundet durch Gottes Segen, der unter anderem mit Fürbitten und dem Vater Unser durch Pater Georg von der Benediktiner-Abtei in Kornelimünster und Pfarrer Loeper ausgesprochen wurde. Nach dem offiziellen Teil sorgten zunächst das Spielcorps 1925 Zweifall und anschließend der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg mit Platzkonzerten für die musikalische Untermalung. Bestaunt werden konnten die neuen Fahrzeuge der Feuerwehr, die auf dem Platz ausgestellt wurden.

 

Großer Andrang herrschte in den Räumen des Gerätehauses, in der die Cafeteria für das leibliche Wohl sorgte. Milde Temperaturen führten Besucher aber auch auf den Platz draußen. Imbissstand und Bierwagen einerseits und ein buntes Kinderprogramm boten Abwechslung. Die Kleinsten konnten sich auf der Hüpfburg in Form eines Feuerwehrwagens und bei Spielen austoben und wurden fantasiereich geschminkt. Auch am Abend setzten sich die Feierlichkeiten fort. Die Eddy Schmidt Band spielte ein Set und coverte in den verschiedenen Genres von Pop, Rock über Schlager, Oldies und Karneval – die Party lief bis in die Nacht.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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