Traumvisionen und eine große farbige Vielfalt

Der Stolberger Künstler, Dennis Brandt, stellt seine Werke bis Ende Oktober aus. Immer wieder ist Überraschendes in den Motiven zu entdecken.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Als Künstler ist Dennis Brandt der Stolberger Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt geblieben. Der 37-jährige Kaufmann, der als Maler Autodidakt ist, hat seine Gemälde und Zeichnungen bisher „nur“ im kleineren Rahmen in den Sozialen Netzwerken und in Ausstellungen außerhalb der Kupferstadt, wie kürzlich in Reifferscheid (Eifel), präsentiert. Jetzt hat Brandt den Schritt in die Stolberger Öffentlichkeit gewagt und zeigt seine Werke bis Dienstag, 31. Oktober, im größeren Rahmen in der Gaststätte „Weißes Rößl“ an der Burgstraße.

 

Dort hat der 37-Jährige, der als Zehnjähriger mit der Malerei in Berührung kam und einen kurzzeitigen Privatunterricht bei einem französischen Künstler absolvierte, 34 groß- und kleinformatige Werke ausgestellt. Präsentiert wird die abwechslungsreiche und vielseitige Schau, die einen repräsentativen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens darstellt, in den beiden Gasträumen der Altstadtgaststätte und im Durchgang zum Hof. Die Bilder - teils abstrakt, teils naturalistisch - sind von Intensität und Authentizität gekennzeichnet. Laut Brandt, der seit einiger Zeit auch in der Galerie „Eifelkunst“ aktiv ist, spielen bei der Erstellung seiner Bilder abstrahierte Traumvisionen eine große Rolle. Denn beim Malen nimmt der sympathische Künstler Einflüsse von Außen auf und verschafft ihnen in seinen Bildern Raum und Gestalt.

 

Und so kann es sein, dass in den Brandtschen Werken - scheinbar nicht zum Malthema passend - sich plötzlich ein abstrahierter, großer Knopf, ein Gebäudeteil von Burg Stolberg oder ein aufgerissenes Haifischmaul widerspiegelt. Beim Erstellen seiner Gemälde, die sowohl in Öl-, Acryl- oder Aquarelltechnik ausgeführt werden, bevorzugt Brandt nach eigenen Worten Spontanität, Fantasie, eine schnelle Arbeitsweise und eine große, farbige Vielfalt. Zu seinen künstlerischen Vorbildern gehören unter anderem die großen spanischen Meister Pablo Picasso und Salvador Dali. Auch in der Praxis für Thai-Massage, die Brandt gemeinsam mit seiner Ehefrau an der Bischofstraße betreibt, stellt er aus.

 

Schwerpunkte der im Weißen Rößl präsentierten Bilder sind naturalistische Landschaftsmotive, abstrakte Burgansichten, Fantasiegemälde und Porträts. Die Vielfalt der Werke und die künstlerische Aussagekraft überraschen angenehm. „Jeder hat einen anderen Geschmack. Für jeden soll etwas dabei sein“, beschreibt der Künstler den Anlass und die Motivation seiner Ausstellung, die kürzlich mit einer Vernissage ihren Anfang nahm. Für die Vernissage hatte Brandt einen gemütlichen Rahmen gewählt. Man saß an Tischen und verzehrte Speisen nach Wahl.

 

Trotzdem nutzen viele Besucher das gemütliche Beisammensein für einen Rundgang durch die Ausstellung. Viel Anerkennung und Aufmerksamkeit fanden dabei insbesondere zwei Werke: nämlich das als Kohlezeichnung erstellte Porträt einer Brandt-Tochter und eine Acrylmalerei, die in Form eines Fensterbildes eine Familie in Verbundenheit und leuchtenden Farben zeigt. Wie eingangs erwähnt, die sehenswerte Ausstellung im Weißen Rößl wird noch bis Dienstag, 31. Oktober, gezeigt. Geöffnet ist die Gaststätte Weißes Rößl, Burgstraße 35, außer mittwochs, wochentags von 11.30 bis 1 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 1 Uhr. Die ausgestellten Bilder können auch käuflich erworben werden.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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