Korps erhält viele Gratulationen zu zwei seltenen Jahresfesten

Das Trommler- und Pfeiferkorps Breinig 1922 feiert 95 Jahre Kameradschaft und Freundschaft sowie zehn Jahre Oktoberfest. Nachwuchs gesucht.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

„Die Mitgliedschaft bei uns bedeutet nicht nur Instrumente zu spielen, sondern auch die Pflege der Geselligkeit und Kameradschaft“, betonte Vereinsvorsitzende Nicole Schulte in ihrer Eröffnungsrede. Beim zehnten Oktoberfest blickte das Trommler- und Pfeiferkorps Breinig 1922 am Wochenende auf 95 Jahre Vereinshistorie zurück: Höhen und Tiefen haben die Spielleute bewältigt und zählen heute 14 aktive Mitglieder, führte Schulte weiter aus.

 

In Trachtenkleidung hatten sich viele befreundete Vereine in der Alten Schule am Breinigerberg, Am Tomborn, eingefunden, um mit dem Spielmannszug das 95-jährige Bestehen zu feiern. Vorab folgten noch zahlreiche Gratulationen durch Bürgermeister Tim Grüttemeier und Vertreter befreundeter Vereine. Die Böllerschützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Breinig gaben mit einem Auftritt eine Kostprobe ihres Könnens und als Überraschung für das Trommler- und Pfeiferkorps Breinig zog das Trommler- und Pfeiferkorps Mausbach spielend in die Alte Schule ein. Auch die Blasmusikanten Gressenich und De Karamba Männcher, Stolbergs älteste Mundartband, trugen zur musikalischen Gestaltung des Rahmenprogramms bei.

 

Des Weiteren waren noch die KG Münsterböscher Jonge, die KG Sündenböcke Breinig, der Balkan-Karneval, der Eifel- und Heimatverein Breinig und die Feuerwehr Löschgruppe Breinig bei der Vereinsfeier dabei. Das Fest ließen sich außerdem die Hahnengesellschaft Breinigerberg, der FC Breinigerberg, die Musikvereinigung Euphonia Mausbach, der Kaninchenzuchtverein R300 Breinig und das Deutsche Rote Kreuz Breinig nicht nehmen. „Unser Oktoberfest haben wir als Feier für den Verein und die Bevölkerung eingeführt, als es noch nicht so viele Veranstaltungen dieser Art gab“, erzählt Schulte. Und die Gäste zeigen tanzend zur DJ-Musik, dass das Angebot angenommen wird. Auch für das leibliche Wohl war in bayerischer Manier bestens gesorgt: Neben Brezeln und Brühwurst gab es deftigen Krustenbraten mit Brötchen und Krautsalat. An der Enzianbar sorgten die Trommler und Pfeifer Breinig mit Bier, Wein, Schnaps und Softgetränken für die nötige Erfrischung der Gäste.

 

„Obwohl wir nur so wenige sind, klappt es jedes Jahr aufs Neue“, erzählte Anja Bongard, erste Geschäftsführerin des Trommler- und Pfeiferkorps Breinig. „Das liegt daran, dass wir ein eingespieltes Team sind und alle mithelfen“, ergänzte Franziska Frings. Der Dank gelte auch den Sponsoren, ohne die eine solche Feier nicht möglich wäre, so die zweite Geschäftsführerin.

 

Jeder habe im jungen Alter angefangen und sei immer noch dabei, sagt Schulte: Die meisten Mitglieder im Alter von 20 bis 78 Jahren zählen über zehn Jahre Mitgliedschaft. „Unser ältestes Vereinsmitglied sagt immer, sein persönliches Ziel sei es, die 100 zu erreichen. Das ist auch unser Vereinsziel“, erzählt Schulte lachend.

 

Trotzdem fehle es an Nachwuchs, und jeder, der wolle, könne bei den Freitagsproben vorbeikommen oder sich unter der Adresse auf der Internetseite des Vereins melden. „Ob nur vorne an der Fahne oder als Spielmann – das ist egal“, bekräftigt Schulte.

 

Als Mitglied bei dem Trommler- und Pfeiferkorps Breinig wirke man beispielsweise bei Karnevalsumzügen, Kirmesauftritten und Festen im Ort mit. Neben dem gemeinsamen Musizieren stehe auch immer die Freundschaft im Vordergrund, betonte Frings.

 

Und so feierte der Spielmannszug noch bis in die Nacht hinein mit Freunden und Familie seine beiden Jubiläen.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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