Eine Elternhaltestelle für die neue Gesamtschule?

Verkehrs- und Parksituation am Standort Breslauer Straße wird im Ausschuss diskutiert. Stoßzeiten an Haltepunkten problematisch.

fDie Busanbindung und Verkehrssituation an der Gesamtschule Breslauer Straße sind in der kommenden Woche ein Thema im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus. Vor den Sommerferien wurde die Entwurfsplanung für die neue Gesamtschule am Standort Breslauer Straße beschlossen (wir berichteten). In diesem Rahmen ergaben sich Fragen in Bezug auf die ÖPNV-Anbindung und die Auswirkungen der steigenden Schülerzahlen auf die Verkehrssituation.

 

Um diese Auswirkungen einschätzen zu können, hat die Verwaltung die voraussichtliche Entwicklung der Schülerzahlen bis ins Schuljahr 2022/2023 ermittelt. Bis dahin soll der Standort ausgebaut sein. Derzeit besuchen 466 Schüler die Gesamtschule, hinzu kommen 93 Schüler an der Hauptschule. So werden am Standort Breslauer Straße 599 Schüler unterrichtet.

 

Im nächsten Schuljahr werden drei Klassen der Hauptschule die Schule verlassen, dafür werden fünf neue Eingangsklassen in die Gesamtschule einziehen. So wird sich die Gesamtschülerzahl voraussichtlich auf 601 Schüler erhöhen. Ab dem Schuljahr 2019/2020 werden – laut Planung – die ersten fünften Klassen am Schulstandort in Mausbach starten, so dass die Schülerzahl in den nächsten drei Jahren am Standort Breslauer Straße zurückgehen wird, da erst wieder zum Schuljahr 2022/2023 die Schüler aus Mausbach mit dem achten Jahrgang zur Breslauer Straße wechseln werden.

 

Zum Schuljahr 2023/2024 ist der Aufbau der Gesamtschule erreicht. Wenn die erste Klasse dort die 13. Jahrgangsstufe besuchen wird, wird die maximale Auslastung zwischen 530 und 610 Schülern betragen. Zum Vergleich: An der Sekundarschule und an der Hauptschule Kogelshäuserstraße haben in den Schuljahren 2010/2011 bis 2016/2017 zwischen 400 und 500 Schüler den Standort besucht. Das bedeutet: Nach dem Endaufbau der Gesamtschule ist mit einem maximalen Schülerzuwachs von 30 bis 100 Schülern zu rechnen, heißt es in den Ausschussunterlagen.

 

Und was heißt das für die Verkehrssituation? In diesem Schuljahr nutzen 213 Schüler der Gesamtschule Breslauer Straße und der Hauptschule Kogelshäuserstraße öffentliche Verkehrsmittel. Eine eigene Schulbushaltestelle gibt es allerdings nicht. Je nachdem aus welcher Richtung die Schüler kommen, nutzen sie die Haltestellen Breslauer Straße, Kraftwerk (Eschweiler Straße) oder Birkengang. Dort ist schon seit mehreren Jahren ein Schulweghelfer im Einsatz.

 

Nach Rücksprache der Verwaltung mit der Aseag hat diese mitgeteilt, dass es in Sachen Schulbushaltestelle keinen Handlungsbedarf gebe. Die Situation an den öffentlichen Haltestellen soll allerdings weiter beobachtet werden.

 

Laut Schulleitung seien die Zeiten vor Unterrichtsbeginn und nach Schulschluss an der Haltestelle Breslauer Straße problematisch. Aus diesem Grund soll nun geprüft werden, ob eine Anbindung an ein Schulbussystem oder die Einrichtung einer Elternhaltestelle sinnvoll wären. Auch die Parksituation an der Schule soll in einem weiteren Schritt genauer unter die Lupe genommen werden. Laut Prognosen sollen bis zum Schuljahr 2023/2024 zwischen 40 und 70 Schüler volljährig sein. Hinzu kommt der Bedarf an Parkplätzen für das Lehrerkollegium.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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