Am Donnerberg ist einiges im Gange

Der Stolberger Stadtteil nimmt an „Unser Dorf hat Zukunft“ teil – Siegerehrung am 7. Oktober.

Foto: Tim Griese
Foto: Tim Griese

Das dickste Pfund bewahrt sich Kunibert Matheis von der Interessengemeinschaft Donnerberger Vereine bis zum Schluss auf. Da ist die Kommission der Städteregion bereits fast zwei Stunden lang mit den wichtigsten Informationen, Veränderungen und Plänen für den Donnerberg versorgt worden und hat schon einiges gesehen. Für einen Abstecher geht es noch in die ehemalige Gaststätte „Friederichs Ecke“. Die Stadt, so Matheis, werde das Gebäude erwerben und zu einem Dorfgemeinschaftshaus umfunktionieren, einem Ort für alle Donnerberger und die ansässigen Vereine. So könne es dort in Zukunft zum Beispiel auch einen wöchentlichen „Donnerbergabend“ geben, zu dem die Menschen zusammenkommen und klönen können, erklärt Matheis.

 

Auch schon zuvor hatte sich der Donnerberg von seiner besten Seite gezeigt beim besonderen Besuch. Zum zweiten Mal nach 2013 hatte die IG Donnerberger Vereine den Stadtteil beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet, in dem es darum geht, dass Dorfgemeinschafen das eigene Lebensumfeld gestalten, Perspektiven schaffen und auch Impulse für die weitere Entwicklung setzen. Jetzt stellt die IG die Ergebnisse ihrer kritischen Auseinandersetzung mit dem Stadtteil vor. Der Donnerberg ist einer von insgesamt 22 Teilnehmerorten, die die Juroren der Städteregion bereisen. Am Ende küren sie die Sieger auf Kreisebene.

 

Kommissionsleiterin Andrea Drossard dankt für den „neuen Blick“ auf den Donnerberg, der ihnen vermittelt worden sei. „Es war interessant diese andere Seite kennenzulernen.“ Sie attestiert dem Stadtteil viel Entwicklungspotenzial. Das Fazit ihrer Mitstreiter ist ähnlich. Bernd Billion etwa erklärt, dass sich seit dem letzten Besuch „ganz viel getan“ habe. Der Donnerberg sei auf dem richtigen Weg. Die Wiederbelebung des Gaststättengebäudes sei eine „sehr gute Idee“, befindet Nicole Hames-Haas. Harald Thyssen lobt, dass sich der Donnerberg viel Grün erhalten habe, und bezieht sich dabei vor allem auf Gehlens Kull, den ehemaligen Steinbruch südlich des Trockenen Weihers, der längst zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet wurde, eine Ecke von Stolberg, die auch der Jury weitgehend unbekannt gewesen ist.

 

Den Park hatten Kunibert Matheis und seine Mitstreiter auch aus diesem Grund auf den Tagesplan gesetzt. „Leben und wohnen im Grünen“ sei so etwas wie das Motto des Termins gewesen, sagt Matheis. Deshalb geht es beim Besuch der Kommission auch um das Neubaugebiet Stadtrandsiedlung, das im kommenden Jahr erste Züge annehmen soll.

 

Ein paar Vorschläge, was am Donnerberg noch so alles passieren kann und worauf dabei auch geachtet werden sollte, gibt es von der Jury dann auch. Kitas und Schulen mit landwirtschaftlichen Betrieben und die verschiedenen Vereine untereinander näher zusammenzubringen etwa, wird den Donnerbergern als Idee nahe gelegt. Auch das Einführen von Bring- und Besuchsdiensten für ältere Menschen ist ein Tipp, der gegeben wird. Bei allem, was noch geschehe, sollten die Anwohner weiterhin Teil der Planung sein. Kunibert Matheis ist glücklich. „Mit den Aussagen sind wir sehr zufrieden. Es gibt hier Vieles, das wir gemeinsam auf den Weg bringen können“, sagt er. Und wie geht‘s am Ende beim Wettbewerb aus? „Wir erhoffen uns, unter die vordersten Plätze zu kommen.“

 

Jetzt gilt es erst einmal auf die Ergebnisse des aktuellen Wettbewerbs zu warten. Die Siegerehrung findet am Samstag, 7. Oktober, um 14 Uhr im Mediensaal des Hauses der Städteregion in Aachen statt. Was ein Dorf auf jeden Fall mitbringen muss, um erfolgreich abzuschneiden? „Der Ort muss sich als Gemeinschaft zeigen, weil es die Menschen sind, die die Dörfer prägen“, beschreibt Andrea Drossard. Zwar gebe es verschiedene Aspekte, die beleuchtet würden, um sich ein ganzheitliches Bild von den Teilnehmerorten machen zu können. Wichtig sei aber nicht zuletzt, dass der Spaß, sich zu engagieren, spürbar sei.

 

Quelle: Super Mittwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
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