Viel Applaus für internationalen Konzertzyklus auf dem Finkenberg

Organistin Jiyoun Kim aus Südkorea tritt auf Einladung von Kantor Gunther Antensteiner vor das Publikum. Hohes Niveau.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Dass Jiyoun Kim eine hervorragende Organistin ist, stellte sie jetzt eindrucksvoll an der Orgel der Finkenbergkirche unter Beweis.

 

Anlass für den Auftritt der aus Busan (Südkorea) stammenden Musikerin war die von Kantor Gunther Antensteiner initiierte Programmreihe „Internationaler Konzertzyklus auf dem Finkenberg“. Für ihre Darbietung in dem 1725 errichteten evangelischen Gotteshaus hatte sich die mit internationalen Preisen ausgestattete Musikerin Werke von Antonio Vivaldi, Felix Mendelssohn Bartholdy und von Max Reger ausgesucht.

 

Ergänzt wurden die Orgelstücke durch Kompositionen der Musiker Guy Bovet und A Young Kim. Das Konzert begann mit den Sätzen Allegro, Largo und Presto aus dem für die Orgel bearbeiteten Violinenkonzert in a-Moll von Antonio Vivaldi. Danach waren zwei Sätze von Felix Mendelssohn Bartholdy an der Reihe. Schon bei den ersten Werken machte sich das hohe musikalische Niveau der Südkoreanerin bemerkbar, die Kirchenmusik und das Konzertfach Orgel nicht nur im heimatlichen Seoul, sondern auch in Freiburg, Stuttgart und Basel studiert hat.

 

Flink eilte sie unterstützt von Antensteiner - er war für die Register zuständig - über die Tasten der Orgel und gab durch ihre großartige Spielweise den Stücken Format und Gehalt.

 

Dem Komponisten Johann Sebastian wurde Referenz erwiesen als Kim drei Sätze aus dem Symphoniewerk von Bach spielte. Ihrer koreanischen Heimat waren die Stücke von A Young Kim gewidmet, die unteranderem auch ein koreanisches Volkslied enthielten: Sie trugen Titel wie „Rolling Hills“, „Autumn Leaves“ und „Summer Rain“.

 

Danach erklang ein für die Orgel bearbeitetes Tangostück von Guy Bovet. Abgeschlossen wurde das Konzert mit der Fantasie über den Choral „Eine feste Burg ist unser Gott“ von Max Reger.

 

Die Besucher waren begeistert. Sie belohnten die Aufführung der talentierten und engagierten Musikerin mit lang anhaltendem Beifall.

 

Als Zugabe erklang dann ein weiteres Stück von Johann Sebastian Bach. Auch im Monat Oktober ist die Finkenbergkirche wieder Aufführungsort musikalischer Höhepunkte. Los geht es bereits am Sonntag, 8. Oktober, um 17 Uhr, mit einem Konzert des aus Marta Lovas (Violine) und Misun Kim-Antensteiner (Orgel) bestehenden Duos „M & M“.

 

Am Dienstag, 31. Oktober, folgt dann um 18 Uhr der Kantatengottesdienst zum 500. Jahrestag der Reformation. Aufgeführt wird die Kantate „Eine feste Burg ist unser Gott“. An diesem Konzert beteiligt sind die evangelische Kantorei Stolberg, Solisten, ein Orchester und Misun Kim-Antensteiner an der Orgel. Die Gesamtleitung des Konzertes hat Gunther Antensteiner.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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