Wahlen macht das Wählen möglich

In zwei Wochen werden bundesweit Kreuzchen gemacht – Vorbereitungen in Stolberg laufen.

Foto: Fotolia.com
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Eigentlich ist Wählen ja ganz einfach: das Wahllokal ist meist in der Nähe und innerhalb von Minuten erreichbar. Zwei Kreuzchen sind schnell gemacht, danach landet der Zettel schnurstracks in der Wahlurne und die Sache ist für den Wähler erst einmal erledigt. Wer sich auch noch den Weg zum Wahllokal sparen möchte, kann auch das tun: einfach Briefwahl beantragen. Selbst wenn man voraussetzt, dass sich Wahlberechtigte vorher noch Gedanken darüber gemacht haben, wofür Parteien und Personen, die in die nähere Auswahl kommen, politisch stehen – aus der Perspektive des Wählers hält sich der Aufwand doch in Grenzen.

 

Ganz anders stellt sich die Situation dar, wenn man mit den Augen von Walter Wahlen – ja, er heißt tatsächlich so – auf die bevorstehende Bundestagswahl schaut. Der Leiter des Stolberger Wahlamts hat zusammen mit seinen Mitarbeitern schon Anfang des Jahres mit den Vorbereitungen begonnen. „Zu Beginn müssen die Wahllokale geplant und die Einrichtungen, in denen Wahllokale untergebracht werden, informiert werden“, berichtet Wahlen. „Für die Bundestagswahl haben wir insgesamt 30 Urnenwahlbezirke und sechs Briefwahlbezirke eingerichtet. Im weiteren Verlauf erfolgen die Beschaffung der Vordrucke sowie das Anfertigen entsprechender Ankündigungen und amtlicher Mitteilungen.“

 

Genau zwei Wochen vor der Wahl am 24. September laufen die Vorbereitungen weiterhin auf Hochtouren. „So langsam geht es an die Einrichtung der Wahllokale. Außerdem werden die roten Wahlbriefe für die Briefwahl, die in den vergangenen Tagen angekommen sind, bis zum Wahltag eingelagert und auf die entsprechenden Briefwahlbezirke verteilt.“ Die Tendenz, dass immer mehr der insgesamt 41.067 wahlberechtigten Stolberger per Briefwahl abstimmen, sei auch diesmal deutlich spürbar, sagt Walter Wahlen. Dennoch ist es natürlich der Wahltag selbst, an dem für das Team aus der Verwaltung noch viel Arbeit anfällt. „Insgesamt brauchen wir am Wahltag 288 Wahlhelfer, die Wahlvorstände haben wir jetzt schon komplett besetzt“, so Walter Wahlen zum aktuellen Stand. Unterstützung könne man trotzdem noch brauchen, da erfahrungsgemäß bis zum Wahltag noch immer Ausfälle wegen Krankheit zu verzeichnen sind. Wer bei der Wahl helfen möchte, kann sich noch telefonisch unter 02402/13353 melden. Einzige Voraussetzungen: Wahlhelfer müssen mindestens 18 Jahre alt sein und im Wahlgebiet wohnen. Gegen 7.30 Uhr kommen am Wahltag zunächst die Vorstände zusammen und bereiten die Eröffnung der jeweiligen Wahllokale vor. Und wenn um Punkt 18 Uhr die letzte Möglichkeit zur Wahl verstrichen ist, beginnt die große Zählerei. „Die Auswertung dauert in der Regel je nach Größe des Wahlbezirks ca. zwei Stunden und die Ergebnisse werden in Form einer sogenannten Schnellmeldung an das Wahlamt durchgegeben.“

 

Und während am 25. September wohl ganz Deutschland über das Wahlergebnis diskutieren wird, ist die Arbeit im Wahlamt noch immer nicht abgeschlossen. „Für die Nachbereitung der Wahl sind zwei Tage veranschlagt. Da werden die Wahlniederschriften geprüft. Außerdem müssen die Wahlkabinen und -urnen ebenso wie die Stimmzettel bis zur nächsten Wahl eingelagert werden.“ Erst danach kehren die Mitarbeiter des Wahlamts wieder in ihre ursprünglichen Abteilungen in der Verwaltung zurück. „Die Organisation und die Durchführung von Wahlen ist für alle Beteiligten eine schöne und wichtige, aber auch sehr anspruchsvolle Aufgabe, die sehr gewissenhaft zu erledigen ist. Wenn der Wahlgang abgeschlossen ist, die Stimmen ausgezählt sind und die Zusammensetzung der künftigen Parlamente feststeht, ist dies ein schöner Erfolg, der nur im Team zu meistern ist“, so Walter Wahlen.

 

Übrigens: die Bundestagswahl mag zwar von ihrer Bedeutung her die wichtigste Form der Stimmabgabe in der Bundesrepublik sein – den meisten Aufwand verursachen aber die Kommunalwahlen. „Hier ist das Stolberger Wahlamt auch für die Aufstellung der Kandidaten, deren Überprüfung und für die Herstellung der Stimmzettel verantwortlich“, sagt der Wahlamtsleiter. Das ist aber noch Schnee von Übermorgen. Die nächsten Kommunalwahlen finden voraussichtlich im Herbst 2020 statt.

 

Quelle: Super Sonntag

Kandidat für den Städteregionsrat
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