Was lange währt, wird endlich gut

Eröffnung des Park and Ride (P+R)-Parkhaus am Stolberger Hauptbahnhof.

Fotos: Sascha Schiffer
Fotos: Sascha Schiffer

„Wir haben das Projekt jetzt rund fünf Jahre lang begleitet“, sagt Reinhard Gerlach, zuständiger Architekt, bei der offiziellen Eröffnung des neuen kostenfreien P+R-Parkhauses, direkt am Stolberger Hauptbahnhof. Ende 2012 habe man den Planungsauftrag bekommen und nun, im Spätsommer 2017 sei man froh, „ein zeitgemäßes, solides, werthaltiges und barrierefreies Parkhaus mit stadträumlicher Qualität“ fertiggestellt zu haben, so Gerlach. Aber auch die Optik sollte nicht vergessen werden: „Ein Parkhaus sollte trotzdem schön aussehen. Daher haben wir uns bei der Außenfassade für die Farbe Grün – patentiertes Kupfer – entschieden, sowie für eine horizontale Schichtung der Platten, um die Dynamik der Züge und deren horizontale Lichter hervorzuheben“, beschreibt Gerlach das Erscheinungsbild. Das Parkhaus mit seinen 377 Parkplätzen, drei Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge, Behindertenparkplätzen auf allen Ebenen, sowie 30 weiteren Fahrradunterständen, sei zudem ein wichtiger Faktor für die Optimierung der Mobilität und den Ausbau der Wirtschaftsförderung in Stolberg.

 

Früher, vor der verstärkten Mobilisierung durch Autos, seien Bahnhöfe die „Kathedralen des Fortschritts“ gewesen, schilderte Dr. Tim Grüttemeier, Bürgermeister der Kupferstadt, bei der Eröffnung. Und genau wie der Bahnhof in Stolberg, „der sinnbildlich für den Bahnfortschritt in Deutschland steht“, sei auch der Bahnverkehr durch diese Entwicklung einige Zeit in einen Dornröschenschlaf gefallen, so Grüttemeier. „Es ist nicht lange her, da verfiel unser Bahnhof. Doch heute, erstrahlt unter anderem das Bahnhofsgebäude wieder im vollen Glanz“, äußert sich Grüttemeier über die positive Kehrtwende. Dies sei vor allem der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH zu verdanken, die mit dem Aufbau der Euregiobahn und der Sanierung des Gebäudes den Startschuss für die Entwicklung des Stolberger Hauptbahnhofs legte. „Heute ist Stolberg einer der wichtigsten Umsteigebahnhöfe in der Region und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Vor allem mit dem perspektivischen Anschluss Stolbergs an die A 44“, betont der Bürgermeister. „Wir wollen Mobilität im 21 Jahrhundert neu denken und entwickeln neue Konzepte für einen moderneren Personen und Gütertransport, der den schienengebunden Verkehr mit dem Individualverkehr zusammenführt“, erklärt Grüttemeier, die Verwandlung der „Kathedralen des Fortschritts“ zu „Laboratorien der Moderne“.

 

Eine Entwicklung, die die Stadt im Voraus viel Geld gekostet hat, denn Stolberg hat das Bahnhofsprojekt vorfinanziert, ohne zu wissen, wann und in welchem Umfang der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) die Investition bezuschussen kann. „Es ist einzigartig, dass eine Kommune so deutlich zeigt, wie sie die Mobilität verbessern möchte“, betont Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer vom NVR, der umso glücklicher war, Bürgermeister Tim Grüttemeier und Dezernent Tobias Röhm, den Förderbescheid in Höhe von 3,4 Millionen Euro, bei der Eröffnung des Parkhauses überreichen zu können. Mit großer Freude nahm Grüttemeier das „Eröffnungsgeschenk“ entgegen und zeigte sich schon gespannt auf weitere Projekte. Dazu zählt unter anderem, „dass ab Mitte 2020 auf der Route des RE1 der Rhein-Ruhr-Express (RRX) in Stolberg halten wird“, sagt Sedlaczek.

 

Quelle: Super Mittwwoch

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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