Megaschnell im Camp Astrid

In Stolberg wird Glasfasernetz ausgerollt. Up- und Download mit 1 Gigabit/s im Gewerbegebiet . Relaix Networks engagiert. 18 Ansiedlungen innerhalb von drei Jahren. Suche nach Expansionsflächen angelaufen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Während bis Ende Oktober nahezu das gesamte Stadtgebiet mit schnellem Internet mittels Vectoring-Technik mit bis zu 100 Mbit/s im Download versorgt sein soll, wird für die Anlieger im Gewerbegebiet Camp Astrid bereits jetzt ein digitaler Traum wahr: Das Glasfaser wird ausgerollt.

 

„Damit sind Leistungen von bis zu 1 Gigabit/s symmetrisch möglich“, sagt Nathalie Malekzadeh. „Das bedeutet, dass dieses Tempo im Download und im Upload zur Verfügung steht“, erläutert die Leiterin des städtischen Wirtschaftsförderungsamtes. „Und das ist schon ein ausgesprochen guter Standortvorteil“, so die 30-Jährige.

 

Erst seit gut einem Jahr ist im Camp überhaupt schnelles Internet beziehbar. Im Mai 2016 wurde dank der Aufholjagd mit Net Aachen und durch Inanspruchnahme der Infrastruktur der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH das Gewerbegebiet auf bis zu 100 Mbit/s ertüchtigt.

 

Jetzt stehen die Stolberger vor dem ganz große Coup. Das Aachener Unternehmen Relaix Networks GmbH engagiert sich in Stolberg. Erst einmal werden auf rund 1700 Meter mit Mikrorohr-Elementen die beiden Mittelinseln im oberen Teil des Gewerbegebietes mit Glasfaser erschlossen. „Weitere Bereiche sind möglich“, so Malekzadeh weiter, „wenn Nachfrage bestehe“. Anbieter Relaix Networks folge bereits mit ihrem derzeitigen Engagement einem Kunden, der sich neu in Stolbergs Gewerbegebiet nahe dem Hauptbahnhof ansiedele.

 

In diesem Jahr sind hier bereits sechs Grundstücke mit mehr als 10 000 Quadratmeter Fläche veräußert worden, weitere Abschlüsse stehen bevor. Das berichtet Camp-Geschäftsführer Michael Eßers. Waren es seit Beginn der Vermarktung – die Einweihung wurde im September 2008 gefeiert – fünf Gewerbeeinheiten, so gelang es den Wirtschaftsförderern seit 2014 weitere 18 Grundstücke an Kunden zu bringen. 2014 (ca. 9500 m²), 2015 (ca. 7500 m²) und 2016 (7200 m²) wurden jeweils vier Grundstücke veräußert. Die Nachfrage habe sich auf hohem Niveau stabilisiert.

 

Von den insgesamt 23 Hektar reiner Gewerbeflächen, ist nur noch über eine Handvoll Grundstücke vor allem innerhalb der großen Ringe frei zu verfügen. Für die übrigen unverkauften Flächen gibt es konkrete Interessenten mit Option, und die Flächen direkt an der Gleisstrecke sind reserviert für den projektierten Euregio-Rail-Port.

 

Damit werden freie Gewerbeflächen in der Kupferstadt langsam wieder knapp. Kann die Option auf einen Bau- und Gartenmarkt für das Zincoli-Gelände an der Mauerstraße gezogen werden, sind diese vier Hektar komplett vermarktet. Es verbleibt das Plateau der Kohlbusch-Halde in Privatbesitz, für das die Vereinbarungen mit der Städteregion zur Altlasten-Sanierung aktualisiert werden müssten. Bereits im April vergangenen Jahres hatte Tim Grüttemeier gesagt: „Wir kommen an den Punkt, an dem wir uns Gedanken machen müssen über die Ausweisung neuer Gewerbeflächen“. Hinter den Kulissen sind die Überlegungen dazu angelaufen.

 

Dies schlage sich in der Zahl der Beratungen am Standort nieder, so Malekzadeh und Eßers. 2016 führte die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit der Städteregion insgesamt 39 Beratungen zu Themen wie Existenzgründung, Fördermitteln und hier insbesondere zur Investitionsförderung durch. Die Städteregion führte 40 Prozent ihrer Beratungen in der Kupferstadt durch. Die anderen 60 Prozent verteilten sich auf die übrigen acht angehörigen Kommunen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

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Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
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