Busse in der Altstadt bleiben ein Problem

Ab Herbst soll eine Ampel auf der Vogelsangstraße unberechtigten Durchgangsverkehr unterbinden.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Wenige Wochen bevor eine Ampel mit Kennzeichenerfassung die unberechtigte Durchfahrt der Altstadt möglichst unterbinden soll, wird das Thema unter Betroffenen immer noch kontrovers diskutiert. Weiterhin plädieren einige Anlieger der Burgstraße für einen harten Schnitt, wollen mit Pollern eine Sackgasse und damit eine Abbindung des Quartiers im Umfeld der Hastenrather Straße. Die Kosten und alle möglichen Probleme, die durch eine Ampel entstehen könnten, werden als Argument angeführt.

 

Aber mit dieser Haltung bleiben sie weiterhin in der Minderheit, wie es auch bei einer Informationsveranstaltung des CDU-Ortsverbandes Mitte der Fall war. „Nicht zwei Einzelne, sondern die Allgemeinheit entscheidet“, hielten andere Altstadt-Bewohner entgegen. Genau die sind es, die nach mehr als drei Jahrzehnten froh sind, dass überhaupt einmal ein Versuch unternommen wird, das Problem des zu schnellen und unerwünschten Durchgangsverkehrs in den Griff zu bekommen. „Nachbessern kann man ja noch immer“, warben die beiden Ratsmitglieder Carolin, Martin Hennig und Kunibert Matheis um Verständnis, dass „nach Jahren der Untätigkeit“ nun ein erster Anlauf unternommen werde. Dieser ist ein politischer Kompromiss. Die Christdemokraten hatten eher damit geliebäugelt, den Verkehr in der Altstadt stärker zu unterbinden, als dies nun der Fall sein wird. In der Koalition mit der SPD entschieden sich die beiden Partner für die durchlässigere Variante, die allen Anliegern zwischen Steinweg und Lindchen die Möglichkeit der Durchfahrt einräumt, aber allen unberechtigten Pendlern eine mit 20 Euro beschwerte Ordnungswidrigkeit bescheren soll.

 

Im Herbst soll die Ampelanlage mit Kennzeichenerfassung und Kamera in Höhe der Vogelsangstraße Nr. installiert werden. Die Beschilderung an den beiden Einfallsstrecken soll dazu deutlich verbessert werden, um auf das Verbot der Durchfahrt hinzuweisen. Wie wirkungsvoll der Vorstoß sein wird, werde erst die Zeit zeigen. Werde das Ziel verfehlt, „dann müssen wir nachbessern“, so Sieven. Die Mehrheit der bei dem Ortstermin anwesenden Bürgern ging davon aus, dass sich das System einspielen werde. Mehr Sorgen bereiteten ihnen aber, wie die überhöhten Geschwindigkeiten, die auf der Altstadtachse registriert werden, in den Griff zu bekommen sind. Ärgernis bleibt weiterhin der Linienbusverkehr mit zu großen Fahrzeugen für die engen Straßen.

 

Insbesondere müssten die im Schulbusverkehr eingesetzten Gelenkbusse der Altstadt fern blieben. Immer wieder fahren sich die Fahrzeuge im Gegenverkehr oder an abgestellten Autos fest. „Wir arbeiten noch dran“, sagte Matheis.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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