Nach dem Motto: „Wir sind die Eifel!“

Erlebnisroute „Historische Stadt- und Ortskerne in der Eifel“ vorgestellt – Neun Kommunen beteiligt.

Foto: Sascha Schiffer
Foto: Sascha Schiffer

„Wir sind die Eifel“, betont Andreas Godowski, Leiter der Stabsstelle Stadtentwicklung Schleiden, bei der Vorstellung der 225 Kilometer langen Erlebnisroute „Historische Stadt- und Ortskerne in der Eifel“ im Gebäude der Stolberg Touristik. Und mit „Wir“ meint Godowski die neun beteiligten Kommunen Stolberg, Monschau, Bad Münstereifel, Hellenthal-Reifferscheid, Nideggen, Blankenheim, Mechernich-Kommern, Schleiden-Olef und Dahlem-Kronenburg.

 

Seit vielen Jahren sind die Kommunen schon durch die „Arbeitsgemeinschaft historische Stadt- und Ortskerne in NRW“ miteinander verbunden, jedoch ist die Erlebnisroute das erste gemeinsame Projekt. Die Idee stammt von Andreas Godowski, der sich ein ähnliches Projekt aus dem Münsterland zum Vorbild genommen hatte:

 

„Im Münsterland war die Arbeitsgemeinschaft bereits so pfiffig, eine Fahrradroute durch die Stadt- und Ortskerne von sechs Gemeinden zu entwickeln. Als ich das gesehen habe, habe ich gedacht, das müssten wir auch in der Eifel hinkriegen, um unsere wunderschönen Innenstädte die wir in der Nordeifel haben, in NRW zu präsentieren.“ Im Anschluss kontaktierte Godowski die touristischen Arbeitsgemeinschaften: Monschauer-Land-Touristik, Nordeifel-Tourismus und Rureifel-Tourismus. Man setzte sich zusammen, entschloss sich schlussendlich aber gegen eine reine Fahrradroute, da das Terrain in der Eifel in manchen Abschnitten zu schwierig und die Abstände zwischen den einzelnen Kommunen zu weit seien.

 

Stattdessen entschied man sich für eine Erlebnisroute: „ Es ist eine Rundroute die individuell, auch in einzelnen Etappen, mit dem Auto oder auch sehr schön mit dem Fahrrad erkundet werden kann“, sagt Robert Voigtsberger, zuständiger Dezernent der Stadt Stolberg. „Unser Anliegen ist nämlich nicht nur die Ortskerne wie an einer Perlenschnur zu verbinden, sondern auch noch einige Highlights der Nordeifel zu präsentieren“, erklärt Godowski.

 

Und damit Interessierte und Touristen alle wichtigen Informationen zur Erlebnisroute kompakt auf einem Blick haben, wurde von der Rureifel-Touristik, nach Abstimmung mit allen beteiligten Kommunen, ein Flyer entwickelt. „Neben einer Karte mit der aufgezeichneten Erlebnisroute hat jede Kommune einen Bereich, in dem sie sich und ihren historischen Ortskern näher vorstellen. Außerdem wurde aus jeder Kommune eine Sehenswürdigkeit auf dem Flyer mit eingebracht“, erklärt Godowski. Zu diesen Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem der Höfener Heckenweg in Monschau, das Dürener Tor in Nideggen, Burg Vogelsang sowie das Museumssägewerk Zweifall. „Wir haben uns für das Museumssägewerk entschieden, weil die Burg jedem bekannt ist, da sie immer im Mittelpunkt ist. Das Museumssägewerk in Zweifall hat Sonderveranstaltungen und regelmäßige Öffnungszeiten, so dass es entsprechend angefahren werden kann und auch als ein Highlight in unserer Kupferstadt herausgestellt werden sollte“, erklärt Jürgen Gerres, von der Abteilung für Tourismus, Kultur und städt. Veranstaltungen in Stolberg. „Wir sind natürlich als Kupferstädter auch sehr stolz auf unsere schöne Altstadt und das was sie zu bieten hat sowie unseren historischen Ortskern in Breinig“, betont Voigtsberger.

 

Der Flyer ist nicht nur in den einzelnen Kommunen, unter anderem in Stolberg bei der Stolberg Touristik erhältlich, sondern auch Online auf den Internetseiten der Kommunen, der Monschauer-Land-Touristik, des Nordeifel-Tourismus und Rureifel Tourismus sowie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW. Alle wichtigen Internetseiten sind ebenfalls auf dem Flyer enthalten. Sollte die haptische Auflage von 5000 Exemplaren vergriffen sein, wird nachgedruckt. „Dann besteht auch die Möglichkeit, die Texte mit aktuelleren Informationen anzupassen und Sehenswürdigkeiten zu wechseln“, sagt Godowski, der aber erst einmal froh ist, dieses Projekt erfolgreich gestaltet zu haben. „Ich finde es toll, dass wir die Erlebnisroute und den Flyer zusammen entwickelt haben und bin froh, dass wir uns langsam vom Kirchturmdenken ein Stück weit entfernen und nicht mehr so ein starkes Konkurrenzdenken haben.“ Mit dem Kirchturmdenken komme man auf längere Zeit sowieso nicht weiter, ergänzt ihn Gerres.

 

Die Kommunen und Tourismus-Abteilungen verfolgen mit der Erlebnisroute immerhin ein gemeinsames Ziel: „Wir hoffen darauf, dass die Erlebnisroute uns allen viele Touristen in die Städte bringt, sodass wir alle davon bestmöglich profitieren können“, sagt Voigtsberger. „Die Route ist sicherlich auch gut für den Zusammenhalt unserer Stadt- und Ortskerne“, betont Godowski, der auf Anklang hofft und sich weitere gemeinsame Projekte gut vorstellen kann.

 

Quelle: Super Mittwoch

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