Ausmaß des Schadens weiterhin unklar

Wie teuer der Wasserschaden am Bethlehem-Gesundheitszentrum wird, steht nicht fest. Fahrstühle müssen ausgetauscht werden.

Die Schwimmwesten haben die Mitarbeiter des Bethlehem-Gesundheitszentrums gestern Morgen buchstäblich wieder abgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt lag jedoch eine ganze Menge Arbeit hinter den Angestellten, Geschäftsführer Dirk Offermann und den etlichen Einsatzkräften der Stolberger Feuerwehr. Noch bis

22 Uhr wurde am Donnerstagabend fleißig geputzt und aufgeräumt. Da packten nicht nur zahlreiche Mitarbeiter, sondern auch Ordensschwestern ihre Schuhe beiseite und kräftig mit an.

 

Nachdem ein Wasserrohrbruch am Donnerstag die Kellerräume und Teile des Erdgeschosses unter Wasser gesetzt hatte (wir berichteten), konnte man den Betrieb gestern Morgen wieder ganz normal aufnehmen.

 

Grund für die Überschwemmung: Bei Bauarbeiten, die derzeit an der Ritzefeldstraße stattfinden, wurde ein Wasserrohr getroffen. Das war am Donnerstagnachmittag noch nicht klar. Wie es dazu kommen konnte, stand gestern allerdings noch nicht fest. Auch die Höhe des entstandenen Schadens war weiterhin unklar. Jedoch war sich Heike Eisenmenger, die am Bethlehem-Gesundheitszentrum für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, sicher: „Die Bestandsaufnahme wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“

 

Mit insgesamt 60 Einsatzkräften rückte die Stolberger Feuerwehr am Donnerstagnachmittag zu dem Einsatz der besonderen Art aus. Schnell hatten die Mitglieder der drei Löschzüge die Situation allerdings unter Kontrolle. Mit Tauchpumpen wurde das Wasser abgepumpt, 2000 georderte Sandsäcke brauchte man nicht. Einen ähnlichen Einsatz habe man in Stolberg in dieser Form noch nicht erlebt, war sich Wehrleiter Andreas Dovern bereits am Donnerstagnachmittag sicher.

 

Und der Betrieb im Gesundheitszentrum? Der ging erst einmal mehr oder weniger gewohnt weiter. Im Keller des Hauses befinden sich nicht nur Heizung und EDV. Auch die Stromversorgung ist dort untergebracht. Erste Aufgabe für die Feuerwehrleute: Die Technik sichern, damit der Betrieb weiterlaufen konnte. Aufgrund des Wasserschadens wurde das Haus am Donnerstag nicht mehr von Krankenwagen angefahren, auch die Operationen wurden eingestellt.

 

Gestern Morgen um 8 Uhr setzte dann wieder der ganz normale Betrieb ein, erklärte Eisenmenger. Abgestellt wurden aus Sicherheitsgründen am Donnerstagnachmittag auch die Fahrstühle. Einige von ihnen waren mit Wasser vollgelaufen und mussten ausgepumpt werden. Gestern waren sie ebenfalls wieder einsatzbereit.

 

In den kommenden Wochen müssen diese allerdings sukzessive ausgetauscht werden, wie Eisenmenger berichtete. Das soll natürlich stattfinden, ohne den laufenden Betrieb einzuschränken. Welche Kosten diese Maßnahme verursachen wird, steht derzeit noch nicht fest.

 

Trotz des negativen Ereignisses gebe es allerdings auch positive Erlebnisse. Nicht nur die Zusammenarbeit mit der Stolberger Feuerwehr habe wunderbar funktioniert. Auch etliche Besucher hätten bei den Aufräumarbeiten kräftig mit angepackt. Mit Gaffern hingegen habe man überhaupt keine Probleme gehabt, so Eisenmenger. „Wir sind wirklich geflasht von dieser großen Hilfsbereitschaft und Professionalität und danken den vielen Helfern für ihre tolle Unterstützung“, sagte Eisenmenger.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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