Mit einem blauen Auge davongekommen

Ein Wasserrohrbruch in einer Baustelle setzt Kellerräume und Erdgeschoss des Bethlehem-Gesundheitszentrums unter Wasser.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Einen außergewöhnlichen Einsatz hatte gestern Nachmittag die Stolberger Feuerwehr. Mit 60 Einsatzkräften rückte man zum Bethlehem-Gesundheitszentrum aus. Der Grund: Ein Wasserrohrbruch in einer Baustelle an der Ritzefeldstraße hatte nicht nur den gesamten Keller, sondern auch das Erdgeschoss der Einrichtung unter Wasser gesetzt. Verletzt wurde dabei niemand. Wie hoch der Schaden ist und was ihn letztlich verursacht hat, war gestern Nachmittag allerdings noch vollkommen unklar.

 

„Wir müssen uns erst einmal ein Bild davon machen, wie groß das Ausmaß ist“, sagte Dirk Offermann, Geschäftsführer des Bethlehem-Gesundheitszentrums. Er betonte: „Das Leben der Patienten war zu keiner Zeit in Gefahr.“

 

Im Keller des Hauses befinden sich nicht nur Heizung und EDV. Auch die Stromversorgung sei dort untergebracht. Erste Aufgabe für die Feuerwehrleute: Die Technik sichern, damit der Betrieb weiterlaufen konnte. „Der Betrieb war zwar beeinträchtigt, aber nicht eingeschränkt“, machte Wehrleiter Andreas Dovern deutlich. Was das bedeutete? Die Fahrstühle, die teilweise ebenfalls mit Wasser gefüllt waren, wurden aus Sicherheitsgründen erst einmal abgestellt. Außerdem wurden die Operationen eingestellt und auch Notfallpatienten wurden nicht mehr aufgenommen. Während die Einsatzkräfte mit Tauchpumpen das Wasser aus dem Keller beförderten, sorgten im Erdgeschoss fleißige Mitarbeiter für Ordnung. Nicht nur Dirk Offermann lobte die besondere Leistung seines Teams, sondern auch Andreas Dovern sprach von einer „tollen Zusammenarbeit“. „Die Mitarbeiter haben uns kräftig unterstützt“, sagte er. Einen ähnlichen Einsatz habe man bei der Stolberger Feuerwehr in dieser Form noch nicht erlebt. „Das ist eine Lage, die wir so noch nie hatten“, meinte Dovern. Unterstützt wurden die Mitarbeiter der hauptamtlichen Wache vor Ort von den Mitgliedern der Löschzüge 2 und 5. Um den Parallelbetrieb aufrecht erhalten zu können, wurden rund 30 Einsatzkräfte in der Hauptwache eingesetzt.

 

Unterstützung gab es für die Stolberger Feuerwehrleute an diesem Nachmittag außerdem aus dem benachbarten Eschweiler sowie von der Berufsfeuerwehr Herzogenrath. Vorsichtshalber waren dort rund 2000 Sandsäcke geordert worden. „Davon mussten wir allerdings keinen verbauen“, sagte Dovern.

 

Die Polizei unterstützte die Feuerwehr, um im engen Straßenumfeld den Verkehr zu regeln. Für den angelaufenen Neubau der Geburtshilfe am „Bethlehem“ ist die Ritzefeldstraße in Höhe des Krankenhauses derzeit nämlich nur einspurig befahrbar. Zudem gilt seit Beginn der Woche eine Einbahnstraßenregelung auf der Rathausstraße zwischen Schellerweg und Steinfeldstraße. Ein Verkehrschaos blieb gestern Nachmittag allerdings aus.

 

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr sei die Arbeit am frühen Abend erledigt, schätzte Dovern gestern Nachmittag. „Das Bethlehem ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, meinte er.

 

Für Dirk Offermann und sein Team ist die Arbeit noch nicht erledigt. Nach den Aufräumarbeiten müssen sie sich um die Beseitigung des Schadens kümmern.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

in der StädteRegion Aachen

Martinstraße 8

52062 Aachen

 

Telefon: 0241 / 470 71 70
Telefax: 0241 / 470 71 77
E-Mail: gruettemeier@cdu-staedteregion-aachen.de

Für den Newsletter anmelden:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.