Neun Pfarren auf einem geeinten Weg

Wanderung von Katholiken aus der Gemeinschaft der Gemeinden Stolberg-Süd unter dem Motto „Gemeinden unterwegs“. Grillfest gehört dazu.

Fotos: C. Hahn
Fotos: C. Hahn

Menschen machen sich auf den Weg – nicht nur von A (wie Mausbach) nach B (wie Gressenich), sondern auch zueinander.

 

„Gemeinden unterwegs“, die gemeinsame Wanderung von Katholiken aus der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Stolberg-Süd, ist darum mehr als ein besinnlicher Gang durch die schöne Natur am Saum der Nordeifel. Er ist Teil eines Prozesses, dem des Einswerdens von neun Pfarren in Zweifall, Vicht und Breinig sowie anderen Orten, über denen sich das Dach der GdG spannt.

 

Rund 70 Gläubige machten sich in diesem Jahr zusammen auf den Weg. Ganz vorneweg: Brian Reimbach aus Mausbach, der die Wanderung mit seinen beiden Sprecher-Kollegen aus dem GdG-Vorstand, Astrid Berzborn (Zweifall) und Jens Conrads (Büsbach), organisiert hatte.

 

Um das Vermitteln und Vertiefen von Glaubensinhalten gehe es bei „Gemeinden unterwegs“ höchstens am Rande, stellte Reimbach in Gespräch mit unserer Zeitung klar: „Wir wollen nicht missionieren.“ Im Vordergrund stehe vielmehr das Stärken des Gemeinschaftsgefühls – und noch etwas anderes: „Das ist auch eine Belohnung für alle die, die das ganze Jahr über die Gemeinde tragen.“

 

Das Gefühl , über das Unterwegssein ein Gespür für das einigende Band zu entwickeln, steht auch für Jens Conrads im Vordergrund: „Wichtig ist es, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, mit denen man in den nächsten Jahren den Glauben lebt.“ Auch das gemeinsame Essen von Steaks, Würstchen und Salaten im Schatten der Gressenicher Kirche St. Laurentius soll dieses Gespür stärken. Und es zeigt, wie in Stolberg-Süd der Glaube gelebt wird: Zusammen mit dem örtlichen Team, das auch für den Nachschub an Getränken sorgt, fachen GdG-Ratsmitglied Ulrich Carillo und mit Sylvanus Njurum auch ein Vertreter der Geistlichkeit die Glut unter dem Grill an.

 

Auch wenn es an diesem Tag eigentlich um den Kampf gegen den Hunger und den Durst geht: Die Gastgeber sehen auch das als Ausdruck ihres Glaubens und packen diese Aufgabe Schulter an Schulter an.

 

Lecker und gemütlich war es an diesem Tag rund um die Tische und Bänke im Garten des Pfarrheims. Und doch blieb auch genügend Zeit zum Nachdenken über den Weg, wie in der GdG die Gemeinsamkeit gelebt wird, wie sie bislang schon praktiziert worden ist und wie sie noch in die Tat umgesetzt werden soll. Jens Conrads jedenfalls verbucht „die vier Jahre Kennenlern-Phase“ in Stolberg-Süd als Gewinn.

 

Wie sich die Gemeinden rings um Werth, Mausbach, Schevenhütte und Breinig sich künftig positionieren können oder das aktuell schon tun, behält der Büsbacher klar im Blick: Der Unterricht der Kommunionkinder oder das Taizé-Gebet – das sind für Jens Conrads Modellfälle, wie gemeinsames Tun Christen tatsächlich zu einander führen kann.

 

Bei allem Bewusstsein für das Gemeinsame ist das Wissen um die individuellen Züge der neun Ortsgemeinden übrigens noch immer lebendig. Und darum legt Brian Reimbach auf eine Feststellung doch nachdrücklich Wert: „Die Pfarren sind und bleiben eigenständig.“ In diesem Punkt gibt es für ihn kein Vertun. Mehr zu diesem Thema gibt es im Internet unter der Adresse: www.gdg-stolberg-sued.de

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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