Der Hammerberg lockt viele Spieler an

Die Stolberg Open haben sich etabliert. Bei der 4. Auflage könnte der Teilnehmerrekord gebrochen werden.

Foto: B. Zilkens
Foto: B. Zilkens

Dass sich etwas ändern musste, war klar. „Wir haben zwar eine Handvoll Vereine in Stolberg, haben auch mal Stadtmeisterschaften ausgespielt - aber das ist dann wieder eingeschlafen. Was Tennis anbelangt, war dann in Stolberg nicht mehr viel los“, sagt Jürgen Sonnen, Sportwart des TC Blau-Weiß Stolberg. Aus dieser Situation heraus wurde die Idee eines Leistungsklassenturniers geboren, bei dem die Spieler nicht nur ihre Spielstärke testen, sondern auch verbessern können. Und siehe da: Seit 2014 hat sich Stolberg im Veranstaltungskalender des Tennisverbands Mittelrhein festgesetzt.

 

Ein Selbstläufer sind sie natürlich nicht, dafür wird hinter den Kulissen der Stolberg Open zu viel ehrenamtliche Arbeit verrichtet. Aber gute Organisation und ein außergewöhnliches Umfeld sprechen sich nun einmal herum. Das Turnier, das vor drei Jahren mit rund 90 Teilnehmern zum ersten Mal gestartet ist, hat sich gemausert und steuert bei seiner vierten Auflage vom 12. bis zum 26. August auf einen neuen Teilnahmerekord zu. „Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr die 200er-Grenze knacken“, sagt Jürgen Sonnen und klingt dabei durchaus optimistisch.

 

Für die teilnehmenden Spieler sind die Stolberg Open gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Zentral in der Stadt und doch mitten in der Natur liegen die Sandplätze der Anlage am Hammerberg. Eine Umgebung, in der man sich gerne sportlich betätigt und die deshalb bei den Spielern ankommt. Darüber hinaus kümmert sich der TC Blau-Weiß auch um das Wohlergehen der Starter. „Sie können sich während des Turniers mit Äpfeln, Bananen und Wasser kostenlos verpflegen, auch die Bälle stellen wir zur Verfügung“, sagt Jürgen Sonnen. Sogar ein Gastgeschenk gibt es: in diesem Jahr ein großes Badetuch. „Und das alles für ein vergleichsweise geringes Startgeld“ ergänzt Sonnen. Um die Kosten zu kompensieren, sind von Beginn an Sponsoren in die Bresche gesprungen, die der Veranstaltung auch weiterhin treu zu Seite stehen.

 

Was für die Spieler aber vielleicht noch wichtiger ist: Der Modus des Turniers garantiert auch Schwächeren mindestens zwei Spiele. Wer in der ersten Runde ausscheidet, darf in der Nebenrunde gegen einen anderen Erstrunden-Verlierer erneut antreten. Haupt- und Nebenrunde werden dann bis zum Endspiel weitergeführt. „Es macht ja auch wirklich keinen Spaß, wenn man als Spieler mit einer niedrigen Leistungsklasse einen stärkeren, gesetzten Gegner zugelost bekommt und nach einem Spiel wieder nach Hause fahren muss“, erklärt Jürgen Sonnen. Und von den stärkeren Spielern melden sich immer mehr für die Stolberg Open an. „In diesem Jahr ist sogar ein Spieler mit Leistungsklasse 5 im Feld dabei. 23 ist die Schlechteste, 1 die Beste. Da kann man schon sehen, dass die Tennis spielen können und dann geht hier richtig die Post ab.“ Zumal auch der Verein über Spieler mit Leistungsklasse 7, 8 und 9 verfüge. Für hochklassiges Tennis sei also gesorgt.

 

Für den TC Blau-Weiß Stolberg sind die Stolberg Open zweifelsohne das Highlight des Jahres, zu dem Spieler aus dem gesamten Gebiet des Tennis-Verbands Mittelrhein anreisen. Die rasante Entwicklung des Turniers – befeuert durch Mund-zu-Mund-Propaganda unter den Teilnehmern – hat dafür gesorgt, dass sich Spieler aus den Kreisen Düren und Heinsberg, aber auch aus der Region Köln und dem Bergischen Land anmelden und in Stolberg zum Schläger greifen wollen. Was die Veranstaltung natürlich auch für die Zuschauer interessant und abwechslungsreich macht. „Die haben hier volle Bewegungsfreiheit, können von den Plätzen gleichzeitig mehrere Spiele verfolgen und die gesamte Anlage und die Gastronomie nutzen“, so Jürgen Sonnen. Um bei den vielen Spielen den Überblick zu behalten, werden auf den verschiedenen Plätzen eigens Tafeln angebracht, wer aktuell gegen wen spielt, von welchem Verein die Spieler stammen und in welcher Leistungsklasse sie sich befinden. Gespielt wird an den Wochenenden von 10 Uhr an bis in den frühen Abend hinein, an Wochentagen beginnen die Spiele am späten Nachmittag gegen 17 Uhr.

 

Quelle: Super Mittwoch

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