Moderne Technik für die tapfersten Stolberger

Die Feuerwehr nimmt einige neue Fahrzeuge in den Dienst, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.

Fotos: B. Zilkens
Fotos: B. Zilkens

 Wenn es um seine Mannschaft geht, spart Andreas Dovern nicht mit Lob: „Wir haben nicht nur sehr motivierte Mitarbeiter, die in der Lage sind, adäquate Hilfeleistungen im Stadtgebiet sicherzustellen“, so Stolbergs Feuerwehr-Chef. „Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass wir die tapfersten Leute im Dienst haben, die unsere Stadt zu bieten hat.“

 

Allerdings: Damit die Stolberger Einsatzkräfte ihr Wissen und ihr Können zum Wohle der Allgemeinheit ausspielen können, brauchen sie zeitgemäßes Gerät. Denn die Anforderungen, mit denen sich die Feuerwehr tagtäglich konfrontiert sehen, waren und sind immer wieder massiven Veränderungen unterworfen: „Es gibt mittlerweile viel modernere Löschtechniken als noch vor einigen Jahren, wodurch wir deutlich weniger Löschwasser zur Brandbekämpfung vorbringen müssen“, sagt Dovern. „Außerdem stellt uns beispielsweise die sich weiter entwickelnde Pkw-Technik vor neue Herausforderungen. Die Methoden und Mittel, mit denen wir vor 20 Jahren Menschen aus Autos befreit haben, können wir heute gar nicht mehr anwenden.“

 

Die Feuerwehr muss also mit der Zeit gehen. Und in Stolberg wird dafür derzeit massiv investiert. Neue Gerätschaften, neue Dienstkleidung und neue Schutzausrüstung hat sie bereits erhalten – jetzt stehen Veränderungen im Fuhrpark an. Insgesamt vier neue Fahrzeuge werden in diesen Wochen in Dienst gestellt. „Ein Ereignis, wie man es sicherlich nicht so oft hat“, gibt auch Bürgermeister Tim Grüttemeier zu.

 

Ein Auto aus diesem Quartett ist bereits seit April am Standort Gressenich stationiert. Es wurde vom Bund finanziert und soll zusätzlich bei überregionalen Einsätzen für den Katastrophenschutz genutzt werden, zum Beispiel bei der Hochwasserbekämpfung. Aus den Beständen der Städteregion stößt ein neuer Einsatzleitwagen zur Stolberger Hauptwache an der Kesselschmiede. Für zwei weitere Fahrzeuge greift die Stadt Stolberg selbst tief in die Tasche: 280.000 Euro kostet das nagelneue Löschgruppenfahrzeug 10 für die Löschgruppe Münsterbusch, noch einmal 20.000 Euro mehr das ebenfalls auf der Hauptwache untergebrachte Tanklöschfahrzeug. Mit letzterem schlage die Feuerwehr sogar einen neuen Weg ein, so Andreas Dovern. „Dieses Fahrzeug ist in der Lage, als Wasserträger sehr viel Wasser auf einen Schlag an die Einsatzstelle zu bringen. Damit sind wir in der Lage, die immer schlechter werdende Versorgung mit Löschwasser und die größer werdenden Hydrantenabstände aufzufangen.“

 

Die Fahrzeuge seien allesamt auf dem neuesten Stand der Technik. „Sie sind für uns Feuerwehrleute trotzdem kein Spielzeug, aber eben auch ein ganzes Stück mehr als nur ein Werkzeugkasten. Die Einheiten, die die Fahrzeuge nachher betreiben, identifizieren sich ganz besonders damit, hegen und pflegen sie. Das sind mehr als nur Kästen auf vier Rädern.“ Um mit allem vertraut zu sein, würden die Mitarbeiter auch entsprechend geschult, drei Wochen pro Fahrzeug seien dafür veranschlagt.

 

Über rund 40 Einsatzfahrzeuge verfügt die Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet, etwa die Hälfte davon befindet sich auf der Hauptwache. Um auf dem Parkplatz entsprechenden Raum für die neuen Fahrzeuge zu schaffen, werden drei Fahrzeuge ausgesondert und über die Vebeg GmbH, eine bundeseigene Treuhandgesellschaft zur Verwertung von ausgemustertem Eigentum des Bundes, meistbietend versteigert. Diese hätten ihre Reifezeit erreicht, seien zum Teil schon mehr als 30 Jahre im Dienst und eben nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik, erklärt Dovern.

 

Dass die Stadt so viel an Eigenmitteln für die Feuerwehr zur Verfügung stelle, sei nicht selbstverständlich und werde wohlwollend registriert. „Wir merken, dass wir nicht nur eine Kostenstelle sind, sondern dass Sie hinter der Feuerwehr stehen und Ihnen unsere Arbeit lieb und teuer ist“, betonte Andreas Dovern in Richtung der bei der offiziellen Vorstellung anwesenden Verwaltungs- und Stadtratsmitglieder.

 

Übrigens: Fahrzeug Nummer Fünf steht schon in den Startlöchern. Zeitgleich zur Eröffnung des neuen Gerätehauses in Zweifall am 23. September will die Feuerwehr ihr neues Kleineinsatzfahrzeug vorstellen. Es ist insbesondere auf die Tierrettung und die Bekämpfung von Ölspuren ausgelegt.

 

Quelle: Super Sonntag

Kandidat für den Städteregionsrat
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