Zum Auftakt gibt es Autogramme und hohen Besuch

Beim SV Breinig diskutiert DFB-Präsident Reinhard Grindel mit Fußballfunktionären aus der Region. 17. EVS-Cup ist gestartet.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Hoher Besuch hatte sich gestern Nachmittag beim SV Breinig angekündigt: Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, war im Vereinsheim in der Schützheide zu Gast und stellte sich dort Fragen und Kritik von zahlreichen Fußballfunktionären aus der Region. Bevor die Podiumsdiskussion, die von unserem Chefredakteur Bernd Mathieu moderiert wurde, losging, zeigte sich Grindel erst einmal den kleinen Kickern, die auf dem Kunstrasenplatz des Vereins fleißig trainierten. Und was macht man, wenn man schon einmal den wichtigsten Mann des deutschen Fußballs zu Gast hat? Ganz genau: Man sichert sich ein Autogramm.

 

Vorsichtig pirschten sich die kleinen Nachwuchstalente an den berühmten Gast ran und fragten nach einer Unterschrift. Natürlich konnte ihnen der DFB-Präsident weiterhelfen und zog prompt Autogrammkarten aus seiner Anzugsjacke. Das genügte jedoch nicht allen Fußballern. Manch einer ließ Grindel auf dem Heiligtum eines jeden Spielers unterschreiben: dem Trikot.

 

Während der Nachwuchs sich lieber auf dem Platz aufhielt, ging es für Grindel, der an diesem Tag aus Niedersachsen angereist war, ins Vereinsheim. Dort erwarteten ihn nicht kleine Jungs in farbenfrohen Trikots, sondern gestandene Männer in Anzügen, die mit ihm darüber reden wollten, wo der Schuh im Amateurfußball drückt.

 

Dass ihm diese Probleme am Herzen liegen, machte Grindel bereits in seiner Begrüßung deutlich. „Wir vergessen nicht, wo wir herkommen“, sagte er.

 

Schließlich seien die Amateurvereine im deutschen Fußball mit ihren zahlreichen Ehrenamtlern besonders wichtig. „Das Ehrenamt ist die Seele des Fußballs in Deutschland“, sagte er.

 

Doch genau an dieser Stelle scheint der Fußballschuh enorm fest zu drücken. Ehrenamtler, die Ämter in den Vereinsvorständen übernehmen oder als Schiedsrichter tätig sein wollen, seien vom Aussterben bedroht – auch in Stolberg. „Die Vereine sind zu Dienstleistern geworden“, sagte Siegfried Matheis, der das Amt des Kassenwartes beim SV Breinig bekleidet. Er bemängelte vor allem das so genannte Vereins-Hopping. Was man darunter versteht? Kinder und Jugendliche spielen nicht mehr an dem Ort, in dem sie wohnen, sondern dort, wo sie möchten. „So verlieren sie die Bindung zum Verein, um zum Beispiel später ein Amt im Vorstand zu übernehmen. Das muss unterbunden werden“, forderte Matheis und erhielt dafür zustimmenden Beifall.

 

Nach der Podiumsdiskussion stand ein Spiel der B-Jugendmannschaft des SV Breinig gegen die Damen von Alemannia Aachen auf dem Programm. Am Abend startete im Sportpark an der Schützheide dann der 17. EVS-Cup. In der Gruppe A traf der SV Breinig I auf den FC Roetgen und Germania Vossenack auf den Burtscheider TV. Heute Abend stehen die Begegnungen der Gruppe B auf dem Programm. Natürlich ist auch eine Stolberger Mannschaft vertreten. So trifft die Mannschaft des SV Eilendorf auf Concordia Oidtweiler. Der FC Stolberg tritt gegen den VfR Aachen-Forst an. Das Finale des diesjährigen EVS-Cups findet am Samstag, 12. August, ab 17.30 Uhr statt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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