Aus dem Dorfleben nicht wegzudenken

Die Löschgruppe Werth hat seit dem 1. Juli eine neue Gruppenführung. Dirk Prümm und Martin Wedde leiten nun die Truppe.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Die Löschgruppe Werth hat eine neue Gruppenführung. Brandmeister Dirk Prümm ist seit dem 1. Juli Löschgruppenführer der rund 20-köpfigen Einheit. Sein Stellvertreter ist ebenfalls neu im Amt: Oberfeuerwehrmann Martin Wedde. Von Andreas Dovern, Leiter der Stolberger Feuerwehr, und seinen Stellvertretern Herbert Wiese und Christoph Baumanns wurden die beiden Männer ernannt und erhielten ihre Ernennungsurkunde. Gruppenführer Dirk Prümm hat bereits alle notwendigen Lehrgänge absolviert, sein Stellvertreter Martin Wedde muss noch an den Führungslehrgänge teilnehmen. Zuvor leiteten Gruppenführer Peter Nießen und sein Stellvertreter Udo Hahne die Truppe.

 

Gemeinsam mit den Kameraden aus Gressenich bilden die Werther Feuerwehrmänner den fünften Löschzug in der Kupferstadt. Die Zugführung obliegt Brandinspektor Günter Krings und seinem Stellvertreter Brandinspektor Daniel Schmitz-Kröll. Nicht nur aufgrund der Entfernung zur Hauptwache ist der Standort in Werth besonders wichtig. Auch im Dorfleben spielt die Einheit eine große Rolle und unterstützt bei zahlreichen Festen. „Aber auch wenn wir mal ein Feuerwehrfest haben, gibt es viele Menschen, die uns helfen“, sagt Prümm. Ein Geben und Nehmen also.

 

Der Löschzug Werth besteht allerdings nicht nur aus der 20-köpfigen Löschgruppe. Auch eine Gruppe der Jugendfeuerwehr, die aus insgesamt acht Jugendlichen besteht, sowie eine sechsköpfige Ehrenabteilung – deren Mitglieder aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst ausgeschieden sind – treffen sich regelmäßig im Gerätehaus an der Wehrstraße.

 

Auf dieses sind die Mitglieder des Werther Löschzuges übrigens besonders stolz. Schließlich haben sie beim Umbau um Jahr 2008 selbst Hand angelegt und in Eigenregie das komplette Obergeschoss ausgebaut. Zunächst musste das alte Dach abgetragen werden, unter dem neuen Dach ist ein Sozial- und Schulungsraum entstanden.

 

Rund 30 Einsätze stehen pro Jahr auf dem Programm der Ehrenamtler, die ihre Übungen jeden Montag um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus abhalten. Während im Sommer meist praktische Übungen auf dem Programm stehen, geht es im Winter oft um die Theorie.

 

Eine enge Freundschaft verbindet die Werther Feuerwehrmänner mit dem Löschzug Bohl aus dem benachbarten Eschweiler. Einmal im Jahr steht eine gemeinsame, größere Übung an, die abwechselnd in Stolberg oder in Eschweiler stattfindet. Natürlich darf auch die intensive Kameradschaftspflege nicht zu kurz kommen. Diese Tradition wird bereits seit über 25 Jahren von den beiden Löschgruppen aufrecht erhalten.

 

Im April dieses Jahres wurden die Mitglieder des Löschzuges – so wie ihre Kameraden aus den anderen Löschzügen – außerdem mit neuer Schutzkleidung ausgerüstet (wir berichteten).

 

Wer Interesse an der Arbeit der freiwilligen Feuerwehr in Werth hat, ist im Gerätehaus an der Wehrstraße jederzeit herzlich willkommen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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